GMTH

MUSIK VERSTEHEN?

20. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH)

Hochschule für Musik Detmold
01.-04. Oktober 2020

Ansprechpartner: Prof. André Stärk staerk@hfm-detmold.de


Die aktuelle Zeit ist weiterhin von großen Unsicherheiten geprägt, und es ist nach wie vor schwierig, verbindliche Aussagen zu treffen, wann in den Hochschulen wieder ein normaler Betrieb aufgenommen werden kann. Um für alle Beteiligten Planungssicherheit herstellen zu können, hat die Fachgruppe Musiktheorie/Gehörbildung der HfM Detmold und der Vorstand der GMTH deshalb die Entscheidung getroffen, den diesjährigen Kongress der Gesellschaft für Musiktheorie als Online-Kongress durchzuführen.

Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber angesichts der aktuellen Lage und unserer mittlerweile großen Erfahrung im Umgang mit digitalen Formaten, erschien es uns die beste Lösung, mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf diese Entscheidung jetzt zu treffen, als kurzfristig umstellen zu müssen oder gar den Geburtstags-Kongress der GMTH ausfallen lassen zu müssen.

Vieles ist aktuell noch in der Planungsphase, aber wir wollen den Kongress so nah wie möglich an dem Konzept eines Präsenz-Kongresses entlangführen. So soll es auch in diesem Format Gelegenheiten zu gemeinsamen Gesprächen bei Kaffeepausen, eine virtuelle Campusführung und einen Livestream vom Kongress-Konzert geben.


Die Frage: „Kann man Musik verstehen?“ ist sicher so alt wie die ausführende und nachvollziehende Beschäftigung mit Musik selbst.
Wie und auf welchen Ebenen äußert sich Musikverständnis (begriffliches und begriffsloses Verstehen)?
Welche Beurteilungsinstanzen gibt es (Ohr, Verstand, Wissen)?
Was kann man über Musik lernen - und wie kann man dieses Wissen vermitteln?

Der diesjährige Kongress der GMTH möchte Themen und Aspekte beleuchten, die im Zusammenhang mit den verschiedenen Ebenen des Verstehens von musikalischen Einzelaspekten sowie Kunstwerken und Theorien in ihrer Ganzheit stehen. Der besonderen Relevanz methodischer, historischer und analytischer Ansätze sowie der Rolle digitaler Medien für die Fragestellung wird in drei Sektionen Rechnung getragen, die durch eine freie Sektion ergänzt werden.






Zum Vormerken die folgenden Kongresse:
2021 Basel, 01.-03. Oktober 2021 : "Tonsysteme und Stimmungen"
2022 Salzburg, 30.September - 02.Oktober 2022: "Modelle"
2023 Saarbrücken