Das Elementare und das Komplexe

Die „Weimarer Tagung 2026“ (XIX. Mitteldeutsche Tagung)

Freitag, 20.3.2026, ab 14 Uhr
Samstag, 21.3.2026, ganztägig

Festsaal des Goethe Nationalmuseums, Frauenplan 1, 99423 Weimar

Schwieriges einfach zu erklären – das ist eine Grundidee von Unterricht. Hintergründiges gut verständlich musikalisch zu formulieren – dieser Anspruch gilt beim Komponieren. So bilden „Das Elementare und das Komplexe“ ein Spannungsfeld, in dem sich Kunst und Pädagogik treffen: Diese Verknüpfung wollen wir auch bei der „Mitteldeutschen Tagung“ in Weimar beleben und damit erneut „Musiktheorie und Hörerziehung“ zusammenführen – diejenigen Disziplinen, die unsere Veranstaltung seit Beginn an ausmachen.

Hierbei ziehen wir europäische Verbindungen mit Gästen vom Konservatorium Maastricht und stärken die lokale Verwurzelung durch Untersuchungen zum Komponisten Johann Nepomuk Hummel, der ab 1819 in Weimar als Hofkapellmeister wirkte. Zur Pädagogik gestaltet die „Arbeitsgemeinschaft Musikunterricht“ der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) ein themenbezogenes Panel. Für eine Concert-Lecture zum Thema „Komplexismus“ gastiert bei uns die Preisträgerin des internationalen Wettbewerbs für zeitgenössische Musik Karlsruhe, Yuri Matsuzaki (Flöte). Und für die Musik unserer Zeit betrachten wir zeitgenössische Solokonzerte und verschiedene popularmusikalische Tendenzen.

Kooperationspartner für diese Tagung sind wieder das Zentrum für Musiktheorie der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, die Fachrichtung Komposition / Tonsatz der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und das Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit der GMTH. Wir wollen damit ein Forum anbieten, auf dem sich viele Musikbegeisterte treffen und Studierende verschiedener Hochschulen sowie Mitglieder der GMTH zusammenkommen.

Da sollte doch die eine elementare Entscheidung einfach und nicht komplex sein: Weimar zu besuchen und an der Tagung teilzunehmen!