GMTH

Autorinnen und Autoren

ANDREAS BAUMGARTNER wurde 1981 in Zürich geboren. Er studierte Musikwissenschaft, Neue deutsche Literaturwissenschaft und Philosophie in Gießen und Freiburg im Breisgau. Während seines Studiums war er Hilfsassistent beim Handwörterbuch der musikalischen Terminologie und Tutor für Paläographie. Nach Abschluss des Studiums folgten diverse Lehraufträge im Bereich Paläographie und Musikgeschichte am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel. Seit August 2013 ist er Assistent für Neuere Musikgeschichte und promoviert über das Thema »Musik und Kitsch« bei Matthias Schmidt.

LEA BLUMBERG studierte in Mainz Schulmusik, Mathematik und Musiktheorie bei Immanuel Ott und Birger Petersen. Als Lehrbeauftragte für Musiktheorie unterrichtet sie an der Hochschule für Musik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet außerdem an einem Gymnasium in der Nähe von Mainz.

ROBERT CHRISTOPH BAUER studierte Klavier, Musiktheorie, Komposition und Renaissance-Kontrapunkt in Freiburg, Paris, Salzburg und Graz. Wichtige Lehrer waren u.a. Ludwig Holtmeier, Olivier Trachier, Brice Pauset, Tristan Murail und Gerd Kühr. Er erhielt diverse Preise und Auszeichnungen, u.a. einen premier prix des Pariser Konservatoriums, das »Deutschland-Stipendium« sowie den Kompositionspreis cantando-parlando. 2016 folgte der 1. Preis beim Internationalen Antonín-Dvorák-Kompositionswettbewerb in Prag. Seine Werke wurden u.a. am Freiburger Stadttheater sowie durch renommierte Interpreten wie das Österreichische Ensemble für Neue Musik (Salzburg) aufgeführt. Als Pianist spielt er vorwiegend neueres, aber auch traditionelles Repertoire. Er lehrte Musiktheorie an der Freiburger Musikhochschule und vertritt seit 2016 eine Professur für Tonsatz und Analyse an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig.

LYDIA CARLISI studierte Musikwissenschaft (Storia, Scienze e Tecniche della Musica e dello Spettacolo) in Rom und Musiktheorie in Freiburg. Derzeit promoviert sie an der Hochschule für Musik Freiburg über die französische Rezeption des neapolitanischen Partimento im 19. Jahrhundert. Seit 2015 unterrichtet sie als Lehrbeauftragte Musiktheorie an der Hochschule für Musik Freiburg. Ab 2016 ist sie zudem Projektmitarbeiterin an der Forschungsabteilung der Hochschule der Künste Bern im Projekt Creating the Neapolitan Canon. Music and music theory between Naples and Paris in the early nineteenth century.

ENRIQUE CARLSSON, geboren 1996 in Madrid, studiert seit 2014 an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf (BA Violine, BA Musiktheorie bei Hans Peter Reutter, MA Musikwissenschaft). Intensive Tätigkeit als Solist, Orchester- und Kammermusiker sowie als Arrangeur.

HUBERTUS DREYER, geboren 1963 in Goslar, Kompositionsstudium an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater bei György Ligeti. Internationale Konzerttätigkeit als Pianist. 1994 Übersiedlung nach Japan/Tôkyô, Musikwissenschaftsstudium an der Tokyo University of the Arts bei Gen’ichi Tsuge, Magister (1997) und Doktor (2005) über Jiuta/Sankyoku. Bis 2012 Lehrbeauftragter für Musikwissenschaft und Deutsch an japanischen Universitäten (u.a. Nihon University, Tokyo University of the Arts). Im August 2012 Rückkehr nach Deutschland, seither unter anderem Lehrbeauftragter für Musiktheorie und Improvisation an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

BRANDON FARNSWORTH wurde 1991 in Montreal, Kanada geboren. Er studierte von 2010 bis 2013 an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) Konzertfach Horn mit Nebenfach Musikwissenschaft sowie zwischen 2013 und 2015 Masters in Transdisziplinarität mit Schwerpunkt Neue Musik und kuratorische Praxis. Seit 2016 promoviert er an der Hochschule für Musik Dresden bei Jörn Peter Hiekel. Inhaltliche Schwerpunkte: Kuratieren von Performancekunst und darstellenden Künsten, Transdisizipliniarität in den performativen Künsten, neue institutionelle Praktiken in der Neuen Musik.

STEFAN FUCHS studierte von 2010 bis 2015 Schulmusik (Profil: Chorleitung) an der Hochschule für Musik und Theater München und absolvierte seit 2012 ebendort den Studiengang Musiktheorie/Gehörbildung, den er im Sommer 2015 mit dem Bachelor abschloss. Mit Oktober 2015 hat er am gleichen Ort ein künstlerisch-pädagogisches Klavierstudium aufgenommen und ist in den Masterstudiengang Musiktheorie/Gehörbildung eingetreten. Sein besonderes Interesse gilt der Alten Musik, insbesondere des 16. bis 18. Jahrhunderts (Schwerpunkte: Klassische Vokalpolyphonie, Giovanni Artusi, Heinrich Schütz und Georg Friedrich Händel).

STEFAN GARTHOFF studierte Lehramt an Gymnasien mit den Fächern Musik (Hauptfach Chorleitung) und Mathematik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (1. Staatsexamen) und Musiktheorie an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar (Master of Music). Er ist als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig und der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Halle tätig. Zu seinen Forschungsgebieten zählen die Didaktik der Musiktheorie für den Hochschulbereich und die Geschichte der Musiktheorie (17. Jahrhundert, Mitteldeutschland). Zum letztgenannten bereitet er momentan sein Promotionsvorhaben bei Ludwig Holtmeier mit der Fokussierung auf Manuskripte zur Musica Poetica vor.

JENS HAMER, Lehrkraft mit Schwerpunkt Klavier an der Bernd Alois Zimmermann Musikschule Erftstadt, Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Folkwang Universität der Künste Essen.

PASCAL HORN, geboren 1992 in Krefeld, studierte 2014 Musikwissenschaft und klassische Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln. Seit 2015 Studium der Musiktheorie/Hörerziehung an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Prof. Frank Zabel. Neben dem Studium tätig als Komponist und Arrangeur besonders im Bereich Film und Fernsehen bei diversen Projekten unter anderem mit dem WDR, dem WDR Funkhausorchester und dem Deutschen Filmorchester Babelsberg.

ASMIR JAKUPOVIC wurde 1992 in Sanski Most (Bosnien-Herzegowina) geboren. Nach einem einjährigen Musiktheoriestudium an der Akademie der Künste in Banja Luka nahm er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ein Studium in Komposition und Musiktheorie auf (seit 2012). Bei den Döblinger Ballettratten ist er als Korrepetitor und Improvisator tätig. Im Rahmen einer Kooperation der Musikhochschulen Helsinki, Budapest und Wien wurde sein Stück War Machine für vier Kontrabässe uraufgeführt (2016). Musiktheoretisch beschäftigt Jakupovic sich insbesondere mit der stilistischen Entwicklung im Werk Ludwig van Beethovens.

OLJA JANJUŠ, geboren 1992 in Banja Luka (Bosnien und Herzegowina), studiert Musiktheorie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Gesine Schröder. Voraus ging von 2011 bis 2013 ein Studium der Musiktheorie und Musikpädagogik an der Universität der Künste Banja Luka, wo sie u.a. den Unterricht bei Miloš Zatkalik besuchte. Im Jahr 2013 zog sie nach Wien. An der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien nahm sie Kompositionsunterricht bei Dietmar Schermann und Wolfgang Suppan. Für ihr Ensemblestück Durch die Landschaft erhielt sie 2015 einen Preis beim Gender-Projekt/Wettbewerb „Holz-Blech-Schlag“ in Wien. Ihre Hauptinteressen liegen im Gebiet der zeitgenössischen Musik, auch unter Einbeziehung der populären Musik. Kompositorisch-ästhetische Fragen computergenerierter Klänge bzw. extreme Klangfarben wenig gebrauchter akustischer Instrumente und neue Sing- bzw. Vokaltechniken gehören zu ihren momentanen Arbeitsfeldern.

ARIANE JESSULAT studierte an der Universität der Künste Berlin zunächst Schulmusik, dann Musiktheorie. Von 1996–2004 arbeitete sie dort als Lehrbeauftragte für Musiktheorie. 1999 promovierte sie bei Elmar Budde zum Thema »Die Frage als musikalischer Topos«. Von 2000–2004 war sie am musikwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin angestellt. Von 2004-2015 war sie Professorin für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg. Seit dem Sommersemester 2015 lehrt sie als Nachfolgerin Hartmut Fladts an der Universität der Künste Berlin.

FLORIAN KLEISSLE, 1980 in Freiburg im Breisgau geboren, studierte zunächst Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, anschließend Schulmusik und Musiktheorie (bei Jörn Arnecke und Stephan Lewandowski) an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Derzeit lehrt er dort und an der Musikhochschule Carl Maria von Weber Dresden; außerdem promoviert er über einen Komponisten der Münchner Schule (bei Ludwig Holtmeier).

NIKOLA KOMATOVIĆ wurde 1989 in Belgrad (Serbien) geboren. In seiner Heimatstadt schloss er einen Bachelor und Master in Musiktheorie ab. Seit 2013 ist er Doktorand an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Betreuerin: Prof. Dr. Gesine Schröder). Sein Dissertationsthema beschäftigt sich mit Herkunft und Erbe der Harmonik César Francks. Er forscht auch über die Methodologie der Musiktheorie in Ost- und Südosteuropa. Daneben erforscht er seit langem die Popkultur und insbesondere Rockmusik des ehemaligen Jugoslawien. Er nahm an zahlreichen Konferenzen teil (Hong Kong, Den Haag, EuroMac Leuven, GMTH Kongresse in Genf 2014 und Berlin 2015, Bristol, Belgrad, Wien, Breslau u.a.).

COSIMA LINKE studierte Schulmusik, Germanistik und Musiktheorie in Freiburg. Seit 2012 unterrichtet sie als Lehrbeauftragte Musiktheorie an der Hochschule für Musik Freiburg, seit 2013 ist sie außerdem als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg tätig. Ihre musikphilosophische Dissertation zum Verhältnis von Form in neuer Musik und ästhetischer Erfahrung im Ausgang von Theodor W. Adorno wurde im Oktober 2016 abgeschlossen.

STEPHAN LEWANDOWSKI studierte Musiktheorie und Komposition an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, wo er ebenfalls promovierte. Seit 2012 arbeitet er als Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Von 2013–15 hatte er außerdem eine Vertretungsprofessur an der Dresdener Musikhochschule. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Klassische Moderne sowie die Klaviermusik des 19. Jahrhunderts.

ARNE LÜTHKE, geboren 1987, studierte Schulmusik und die Erweiterungsrichtung Instrumentalpädagogik (Klarinette) an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar. Ab 2011 arbeitete er als stellvertretender Musikschulleiter in Hennigsdorf/b. Berlin und war dort Dirigent des Jugendorchesters. Nach dem Referendariat war er im Schuldienst in Sachsen und Sachsen-Anhalt tätig. Seit 2016 studiert er im Master Tonsatz/Gehörbildung bei Gesine Schröder u.a. an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig. In letzter Zeit beschäftigte er sich vorwiegend mit Tanzsätzen des frühen 17. Jahrhunderts, Kontrapunkt, der Entwicklung des Orchesters in Italien sowie der jüngeren Geschichte der Musiktheorie.

MARGARETHE MAIERHOFER-LISCHKA studierte Kontrabass, Musikwissenschaft und zeitgenössische Musik in Dresden, Rostock und Graz. 2012 erhielt sie den Absolventenpreis der Philosophischen Fakultät der TU Dresden für ihre Masterarbeit zu historischen Tasteninstrumenten in Deutschland, 2013 den Würdigungspreis der Kunstuniversität Graz. Seit 2014 ist Margarethe Maierhofer-Lischka Universitätsassistentin im Doktorat an der Kunstuniversität Graz mit einem Forschungsprojekt zu „Inszenierungen des Hörens im zeitgenössischen Musiktheater“. Sie arbeitet freiberuflich als Musikerin sowie als Musikjournalistin mit Schwerpunkt zeitgenössische Musik.

MARKUS NEUWIRTH promovierte 2013 an der Universität Leuven mit einer Arbeit über rekomponierte Reprisen bei Haydn und seinen Zeitgenossen. Von 2013–2016 war er in Leuven als Postdoctoral Researcher tätig, wo er sich mit der formkonstitutiven Rolle von Sekundärparametern in Musik des späten 18. Jahrhunderts befasste. Er ist Mitherausgeber des Sammelbandes What is a Cadence? Theoretical and Analytical Perspectives on Cadences in the Classical Repertoire (Leuven University Press 2015) sowie Mitautor einer bei Laaber erscheinenden Formenlehre der Musik. Darüber hinaus ist Neuwirth Autor zahlreicher musiktheoretischer und -historischer Aufsätze u.a. im Bereich Formenlehre, Taktgruppenmetrik und Sinfonik des 18. Jahrhunderts. Sein derzeitiges Forschungsinteresse gilt der analytischen Wiederbelebung der ›toten Zeit‹ der Sinfoniegeschichte zwischen ca. 1850 und 1875. Neuwirth ist Lehrbeauftragter am musikwissenschaftlichen Institut der TU Dresden und Mitarbeiter am Dresden Music Cognition Lab.

MARKUS ROTH, geb. 1968. Studium (Gitarre, Musiktheorie) in Karlsruhe, Promotion ebenda mit einer Arbeit über Hanns Eislers Hollywood-Liederbuch. Seit 2009 Professor für Musiktheorie an der Folkwang Universität der Künste Essen. Derzeitige Arbeitsschwerpunkte: Komponieren im 17. Jahrhundert und heute.

ALEKSANDRA SAVENKOVA studierte Klavier und Musiktheorie in Moskau (Abschluss am P.I. Čajkovskij Konservatorium mit zwei Diplomarbeiten bei Varvara Pavlinova und Grigorij Lyzhov, 2008) und in Wien (Universität für Musik und darstellende Kunst bei Gesine Schröder, 2015). Sie unterrichtete musiktheoretische Fächer am Moskauer Zentralmusikgymnasium für hochbegabte Kinder und an der Wiener Musikakademie. Sie nahm an verschiedenen Konferenzen teil (Moskau 2015, 2016, GMTH-Kongress Berlin 2015 u.a.). Als Korrepetitorin ist sie bei zahlreichen Projekten sowie im Oberstufenrealgymnasium der Wiener Sängerknaben tätig, außerdem unterrichtet sie Klavier in einer Privatschule. Sie schließt gegenwärtig ihre gesangpädagogische Ausbildung ab und tritt im Chor bei Opernprojekten u.a. an der Wiener Volksoper, den Festspielen St. Margarethen und der Oper Klosterneuburg auf.

HELMUT SCHMIDINGER ist Gastprofessor für Kompositions- und Musiktheoriepädagogik an der Kunstuniversität Graz, wo er auch eine Kompositionsklasse für Kinder und Jugendliche leitet. Adam Fischer, Dennis Russell Davies, Krzysztof Penderecki und Vladimir Fedosejev haben seine Werke u.a. in Tokyo, Wien, Prag, Paris und Luzern dirigiert. Er studierte Klavier, Oboe und Komposition an der Universität Mozarteum Salzburg. Die von Constanze Wimmer und ihm bei der Universal Edition Wien herausgegebene Reihe Listening Lab mit Musikvermittlungsmaterialien zu Orchesterwerken des 20. und 21. Jahrhunderts wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet.

GESINE SCHRÖDER lehrt Tonsatz an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig (seit 1992) und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (seit 2012). Davor unterrichte sie in Berlin an der Hochschule (jetzt Universität) der Künste und an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" (1985–92), gastweise außerdem an polnischen Musikakademien (Breslau und Posen) und in China (Beijing, Guangzhou, Hongkong, Shanghai), in Paris (CNSMD und CNR), Oslo, Santiago de Chile und Zürich. Lehraufträge u.a. an der Universität Wien. Sie ist Beirätin der rumänischen Zeitschrift revArt und des Journals der Russischen Gesellschaft für Musiktheorie. Forschungsgebiete: Kontrapunkt um 1600, Theorie und Praxis der Orchestration, des Dirigierens und der musikalischen Bearbeitung, neue Musik, Gender Studies (Schwerpunkt Männerchorforschung).

TANJA SPATZ studierte neben Schulmusik Musiktheorie (Prof. Dr.Ludwig Holtmeier) sowie Gehörbildung (Prof. Wolfgang Motz) im Master an der Hochschule für Musik Freiburg. Im Anschluss an ihr Studium hatte sie Lehraufträge an der HfM Freiburg sowie der HKM Tübingen inne. Seit März 2017 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HMTM Hannover im Netzwerk „Musiktheorie verbindet“ und setzt sich dort mit methodischen Fragestellungen auseinander. Daneben forscht sie über Generalbasstraktate aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und deren Hybridisierung. Sie unterrichtete vom WiSe 17/18 bis SoSe 18 im musikwissenschaftlichen Seminar an der Georg-August-Universität Göttingen und hat sei WiSe 17/18 einen Lehrauftrag in Musiktheorie/Gehörbildung an der UdK Berlin inne.

KILIAN SPRAU studierte Schulmusik, Musiktheorie, Klavier und Gehörbildung an der Hochschule für Musik und Theater München sowie am Mozarteum Salzburg. Im Zentrum seines Forschungsinteresses stehen Wechselwirkungen zwischen Musik und Sprache; sein vorrangiges Engagement in Theorie und Praxis gilt dem Kunstlied des 19.–21. Jahrhunderts. Seine Dissertation behandelte die zyklischen Liedkomposition um 1850 (Publikation: Liederzyklus als Künstlerdenkmal. Studie zu Robert Schumann, Sechs Gedichte von Nikolaus Lenau und Requiem op. 90. Mit Untersuchungen zur zyklischen Liedkomposition und zur Künstlerrolle in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Allitera 2016). Kilian Sprau erfüllt eine Dozentur für Musiktheorie und Gehörbildung an der Universität Augsburg und einen Lehrauftrag in denselben Fächern an der Musikhochschule München. Seit 2013 Mitherausgeber der ZGMTH.

JAN PHILIPP SPRICK studierte Musiktheorie, Viola, Musikwissenschaft und Geschichte in Hamburg und Harvard und wurde 2010 an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit über die Sequenz in der deutschen Musiktheorie um 1900 promoviert. Seit 2006 ist er Dozent für Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und wurde dort im Oktober 2013 auf eine Professur für Musiktheorie berufen. Von 2009 bis 2013 war er Mitherausgeber der ZGMTH. Im Winter Quarter 2012 unterrichtete er als Visiting Assistant Professor am Department of Music der University of Chicago.

BENJAMIN VOGELS ist seit 2015 Senior Lecturer für Musiktheorie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Er studierte Musiktheorie und Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Nach Abschluss seiner Studien verbrachte er 2012 zehn Monate als visiting scholar an der New York University sowie der Harvard University in den Vereinigten Staaten. Nach seiner Rückkehr nach Wien unterrichtete er an mehreren österreichischen Universitäten sowie der Hochschule Luzern. Zu seinem Unterrichtsgebiet gehören dabei die klassischen Fächer der Musiktheorie. Darüber hinaus widmet es sich in seinem Unterricht musikwissenschaftlichen Fragestellungen wie politischer Musik, Performativität und dem Einsatz neuer Medien in der Musiktheorie.

ANNE-KATHRIN WAGLER (*1969) studierte Kirchenmusik, Musiktheorie, Komposition, Klavier und Musikpädagogik in Dresden und arbeitet seit 1990 als freischaffende Musikpädagogin insbesondere in den Bereichen Musikschule und Grundschule, in der studienvorbereitenden Ausbildung und als Dozentin für Elementare Musiktheorie und Elementares Musizieren an der HfM Carl Maria von Weber (2004 bis 2015). 2002 gründete sie die crea musica musikwerkstatt und unterrichtet dort Musiklernende aller Altersgruppen. Ihre Erfahrungen gibt sie seit einigen Jahren im Rahmen musikpädagogischer Fortbildungsveranstaltungen (u.a. für den VdM und die GMTH) weiter. Neben ihrer pädagogischen Tätigkeit tritt sie in verschiedenen Besetzungen als Improvisationsmusikerin auf.

VERENA WEIDNER vertritt zur Zeit eine Professur für Musikdidaktik an der Universität Erfurt. Außerdem ist sie Vorstandsmitglied im Arbeitskreis Musikpädagogische Forschung sowie Kooperationspartnerin im BMBF geförderten Weiterbildungsprojekt KOMPÄD. Sie studierte Lehramt Musik und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater München sowie Philosophie an der FernUniversität in Hagen und der Hochschule für Philosophie in München. Ihr Referendariat absolvierte sie in Hamburg mit den Fächern Musik und Philosophie. Promoviert hat sie über das Fächerverhältnis von Musikpädagogik und Musiktheorie. Anschließend war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Osnabrück und der Universität zu Köln tätig. Seit 2013 ist sie Mitherausgeberin der ZGMTH mit den Themenschwerpunkten Musiktheorie und Musikpädagogik und Theoriedidaktik.

OLIVER WIENER, geboren 1971, 1988–91 Kompositionsunterricht bei Klaus Ospald (Würzburg). Ab 1991 Studium an der Universität Würzburg (Musikwissenschaft, Deutsche Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft). 1999–2003 Mitarbeiter am DFG-Projekt zu Fux’ Gradus ad Parnassum im europäischen Kontext. 2002–2004 Berlin, Teilnahme am Forschungsseminar von Chr. Kaden (Humboldt-Universität). 2004 Promotion mit der Arbeit Apolls musikalische Reisen. System, Text und Narration in Johann Nikolaus Forkels Allgemeiner Geschichte der Musik (1788–1802). 2004 Assistent, seit 2009 Akademischer Rat an der Universität Würzburg. Betreuung der Studiensammlung Musikinstrumente & Medien. 2011–2013 Co-Leiter beim Aufbau des »Ateliers Klangforschung« Würzburg.

JUDITH WINTER, geb. 1986, studierte Schulmusik mit den Hauptfächern Klarinette und Musiktheorie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, sowie Mathematik an der Leibniz Universität Hannover. Daran schloss sich ein Studium der Musiktheorie und Komposition an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei John Leigh und Günter Schwarze an. Während des Studiums unterrichtete sie eine blinde Pianistin in Musiktheorie, wodurch sich ihr Interesse an improvisatorischen Methoden verstärkte. Seit 2014 unterrichtet Judith Winter Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Dresden sowie seit 2015 Tonsatz an der Hochschule für Musik Leipzig. Ihr besonderes Interesse gilt den englischen Lauten-Ayres um 1600 und den Musiktheoretikern im Umfeld John Dowlands.

DAVID WITSCH studierte Tonsatz, Hörerziehung, Musikwissenschaft und Philosophie in Köln und Bonn. Seit 2014 unterrichtet er als Lehrbeauftragter an der Abteilung für Musikwissenschaft/Sound Studies der Universität Bonn. Überdies ist er in der Musikforschung aktiv und pflegt eine künstlerische Tätigkeit in den Bereichen Kirchen-, Kammer- und Blasmusik.

JIYOUNG WOO wurde 1991 in Seoul, Südkorea, geboren. Von 2009 bis 2013 studierte sie Komposition bei Eunhwa Lee an der Ewha Womans University in Seoul. Seit 2015 studiert sie Musiktheorie bei Gesine Schröder an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Mit der Komposition eines Abschnitts, der auf den amerikanischen Theoretiker Berhard Ziehn und dessen Schüler, den Pianisten Richard Buhlig, Bezug nahm, beteiligte sie sich an einem künstlerisch-wissenschaftlichen Projekt über Grete Trakl (2015–2017, eine Kooperation der Theorieklassen der MDWien und der UdK Berlin).

THOMAS WOZONIG, geboren 1992, studiert seit 2011 Musikologie, Musiktheorie und Kompositionspädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz sowie der Karl-Franzens-Universität Graz. Seit Oktober 2014 ist er studentischer Mitarbeiter des Zentrums für Genderforschung an der Kunstuniversität Graz. Erste Veröffentlichungen erschienen u.a. im Programmheft der 47. Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt 2014 sowie der Österreichischen Musikzeitschrift. Daneben ist er als Lehrer für Klavier, Orgel und Musiktheorie sowie als Korrepetitor in der MO-Haring, als Organist und Kantor in mehreren Pfarren in der Südsteiermark sowie als Mitarbeiter der Reihe Schlosskonzerte Gleinstätten in seiner Heimatgemeinde tätig; seit 2016 ist er zudem künstlerischer Leiter der Chorgemeinschaft der Pfarre Oberhaag.

PHILIPP ZOCHA studierte Schulmusik, Latein, Mathematik und Musiktheorie bei Immanuel Ott und Birger Petersen in Mainz. Seine Masterarbeit zu Liegetonmodellen in Emil Nikolaus von Rezniceks Sinfonien wurde mit dem Preis des Gutenberg Lehrkollegs ausgezeichnet. Er ist Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Hochschule für Musik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Lehrer an einem Mainzer Gymnasium.