Zeitschrift
der Gesellschaft für Musiktheorie

6/1 (2009) – ISSN 1862-6742

Autorinnen und Autoren

KNUD BREYER, Studium der Musikwissenschaft, Philosophie und Neueren Deutschen Philologie an der TU Berlin, Magister Artium 1997, NaFöG-Stipendium, Promotion 2008 an der TU-Berlin bei Christian Martin Schmidt mit einer Arbeit über gattungsgeschichtliche Reflexion bei Johannes Brahms mit einem Schwerpunkt auf dem späten Klavierwerk (Druck in Vorbereitung). Freier Mitarbeiter bei verschiedenen Rundfunkanstalten, Kulturinstitutionen und Verlagen. Journalistische und wissenschaftliche Publikationstätigkeit; zuletzt biographischer Teil des Beethoven-Lexikons, Laaber: Laaber 2008.

TOBIAS FASSHAUER studierte Musik- und Theaterwissenschaft sowie Diplommusikerziehung, Hauptfach Musiktheorie, in Detmold und Berlin. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hanns Eisler Gesamtausgabe in Berlin und u.a. Mitherausgeber der historisch-kritischen Neuedition von Eislers Gesammelten Schriften. 2005 Promotion an der Technischen Universität Berlin mit einer Arbeit über Kurt Weills Songstil. Veröffentlichungen über Eisler und Weill.

ADAM OCKELFORD has had a lifelong interest in music as a composer, performer, teacher, researcher and writer. After graduating from the Royal Academy of Music in London in the early 1980s, Adam developed an interest in music theory and music psychology, in particular the central question of how music 'works': how, without any particular effort or thought, virtually everyone can come to understand music and develop the capacity to be moved by it. In the 1990s, he gained a growing reputation as a researcher and writer through his activity as a part-time Research Fellow at the Institute of Education, London, and in October 2007 he took up the full-time position of Professor of Music at Roehampton University. Adam is Secretary of the Society for Education, Music and Psychology Research ('SEMPRE'), which publishes the Journal Psychology of Music.

URI ROM studierte Dirigieren und Musiktheorie in Berlin und Alte Musik in Basel. Er leitete zahlreiche Konzerte und Opernproduktionen und brachte die frühromantische Oper Die Schweizer Familie von Joseph Weigl als Ersteinspielung auf den Markt. Seit einigen Jahren befasst er sich auch mit der Ergänzung Mozartscher Fragmente, u.a. im Auftrag der Berliner Akademie für Alte Musik. Zur Zeit unterrichtet Uri Rom Orchesterleitung an der Universität der Künste Berlin und promoviert an der Technischen Universität Berlin.

OLIVER SCHWAB-FELISCH studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Musiktheorie in München und Berlin. Seit 1998 Studienrat im Hochschuldienst am Fachgebiet der TU Berlin. Mitglied des Gründungsvorstands und 2004–08 Vizepräsident der Gesellschaft für Musiktheorie. 2004–09 Mitherausgeber der ZGMTH. Veröffentlichungen zur Musik des 18. und 19. Jahrhunderts und zu Themen der Musiktheorie.

FELIX WÖRNER, Dozent am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel und Koordinator des von der Universität Basel, der Musikhochschule Basel und der Schola Cantorum Basiliensis getragenen Projekts »Musikwissen«, wurde mit der Arbeit »…was die Methode der ›12-Ton-Komposition‹ alles zeitigt…« Anton Weberns Aneignung der Zwölftontechnik 1924–1935 (Bern, 2003) promoviert. Nach einem von der Alexander von Humboldt-Stiftung finanzierten Forschungsaufenthalt an der Stanford University lehrte er 2006 bis 2012 als Assistant Professor of Music an der University of North Carolina at Chapel Hill. Veröffentlichungen hauptsächlich zur Musik der Zweiten Wiener Schule und zur Musiktheorie und Musikästhetik nach 1750. Zuletzt erschienen Tonality Since 1950 (hg. mit Ullrich Scheideler und Philip Rupprecht, Stuttgart 2017) und (hg. mit Ullrich Scheideler) Musiktheorie von der Antike bis zur Gegenwart (= Lexikon Schriften über Musik 1, Kassel und Stuttgart 2017). Seit 2013 Mitherausgeber der ZGMTH.