Zeitschrift
der Gesellschaft für Musiktheorie

16/1 (2019) – ISSN 1862-6742

https://doi.org/10.31751/i.48

Autorinnen und Autoren

PWYLL AP SIÔN is Professor of Music at Bangor University, Wales. His publications include The Music of Michael Nyman (2007) and Michael Nyman: Collected Writings. He coedited The Ashgate Research Companion to Minimalist and Postminimalist Music (2013) with Keith Potter and Kyle Gann, and has contributed articles and reviews to Contemporary Music Review, Twentieth-Century Music, and Performance Practice Review. In 2016, he received a Leverhulme Research Fellowship to focus on the music of Steve Reich. He also contributes regularly to Gramophone music magazine.

MATTHEW ARNDT is an Associate Professor of Music Theory at the University of Iowa. He holds a Ph.D. in Music Theory with a double minor in Music Composition and Philosophy from the University of Wisconsin–Madison, an M.M. in Music Composition from the University of Colorado at Boulder, and a B.A. with honors in Music Composition from Lewis & Clark College. Professor Arndt has also taught at Mercer University, Lawrence University, and the University of Wisconsin–Madison. He studies the application of insights from the history of music theory to music theory pedagogy, analysis, and criticism. He also studies chant from the Republic of Georgia and other intersections of music and spirituality. He is the author of The Musical Thought and Spiritual Lives of Heinrich Schenker and Arnold Schoenberg (Routledge, 2018). His articles appear in the Journal of Music Theory, the Journal of Schenkerian Studies, Music Theory and Analysis, Music Theory Spectrum, Theoria, and Theory and Practice. He is also a composer of choral, flute, and piano music.

TWILA BAKKER completed her doctorate in musicology at Bangor University, Wales, in 2016, focusing on Steve Reich’s Counterpoint pieces. Her current research addresses digital sketch studies utilizing Reich’s compositional output as a case study. She is a committee member of the Society for Minimalist Music and holds previous degrees in music and history from the University of Victoria and the University of Alberta, Canada.

LUTZ FELBICK, geboren 1954, studierte Kirchenmusik (A) an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Seit 1971 war er Mitglied diverser Jazz- und Improvisationsformationen, 1982–92 Kantor der Dreifaltigkeitskirche in Aachen. Als Konzertorganist und improvisierender Musiker gab er zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Aufführung des gesamten Orgelwerks von J. S. Bach und Jehan Alain; Einspielung von Olivier Messiaens Messe de la Pentecôte (WDR 1989/2007). Seit 1993 ergänzte er seine künstlerische Tätigkeit durch musikwissenschaftliche Arbeiten (MGG u. a.) und durch einen Lehrauftrag an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Veröffentlichungen zu musiktheoretischen Themen mit dem Schwerpunkt Gehörbildung und Improvisation. Promotion über Lorenz Christoph Mizler (2011).

GESA FINKE studierte Schulmusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und Anglistik an der Universität Köln und an der University of Aberdeen. Von 2008 bis 2013 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg bei Melanie Unseld im Bereich Kulturgeschichte der Musik, Promotion 2012 mit dem Titel »Constanze Mozart als Nachlassverwalterin«. Von 2013 bis 2016 Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, seit 2016 am Forschungszentrum Musik und Gender (fmg) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit einem Habilitationsprojekt zum Thema »Bildlichkeit von graphischer Notation«.

ALMUT GATZ studierte in Freiburg zunächst Schulmusik und Mathematik, dann Musiktheorie bei Eckehard Kiem. Nach Lehraufträgen an mehreren Musikhochschulen war sie 2014–2017 Dozentin für Musiktheorie am Institut für Musikwissenschaft der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, zudem vertrat sie im WS 2016/17 eine halbe Professur für Methodik der Musiktheorie in Freiburg. Seit Oktober 2017 ist sie Professorin für Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Würzburg.

CHRISTOPHE GUILLOTEL-NOTHMANN studierte Orgel, Improvisation, Linguistik und Musikwissenschaft am Conservatoire National de Région in Rueil-Malmaison, an der Université Paris-Sorbonne und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er promovierte mit einer Dissertation über die Rolle der Dissonanz bei der Kristallisation der tonalen Syntax. Von 2007 bis 2014 war er Dozent an der Université Paris-Sorbonne. Er erhielt Stipendien von der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, vom Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik und von der Royal Society of Edinburgh. Seit 2018 ist er Forscher am Centre National de la Recherche Scientifique – Institut de Recherche en musicologie (UMR 8223). Seine Forschungsinteressen umfassen die Geschichte der Musiktheorie des 16. bis 18. Jahrhunderts, die musikalische Analyse und ihre Methodologien, die Musiksemiotik sowie die Epistemologie der (digitalen) Musikwissenschaft.

ARIANE JESSULAT studierte an der Universität der Künste Berlin zunächst Schulmusik, dann Musiktheorie. Von 1996 bis 2004 arbeitete sie dort als Lehrbeauftragte für Musiktheorie. 1999 promovierte sie bei Elmar Budde zum Thema »Die Frage als musikalischer Topos«. Von 2000 bis 2004 war sie am musikwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin angestellt. Von 2004 bis 2015 war sie Professorin für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg. Seit dem Sommersemester 2015 lehrt sie als Nachfolgerin Hartmut Fladts an der Universität der Künste Berlin.

COSIMA LINKE studierte Schulmusik, Germanistik und Musiktheorie in Freiburg. 2012 bis 2017 Lehrbeauftragte für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Freiburg, 2013 bis 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin für Musikwissenschaft an der Universität Freiburg sowie 2017/18 akademische Mitarbeiterin für Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Seit Sommer 2018 Vertretungsprofessorin für Musikwissenschaft mit einem Schwerpunkt Musiktheorie an der Hochschule für Musik Saar. 2017 Promotion in Musikwissenschaft zum Thema Konstellationen – Form in neuer Musik und ästhetische Erfahrung im Ausgang von Adorno.

BURKHARD MEISCHEIN studierte Schulmusik, Germanistik, Musikwissenschaft und Philosophie in Detmold, Bochum und Berlin. Promotion über Orgelwerke Max Regers an der Technischen Universität Berlin, Habilitation mit einer Studie über die Geschichte der Musikgeschichtsschreibung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach verschiedenen Projekten und Lehrstuhlvertretungen in Dresden, Bonn und Berlin zur Zeit Gastprofessor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

JAKOB RIEKE studiert gegenwärtig an der Musikhochschule Lübeck Kirchenmusik. Nach privaten Studien in der Schulzeit engagiert er sich momentan im Nebenfach Musiktheorie in der Klasse von Oliver Korte, von dem er auch die Anregung zur Beschäftigung mit der Neo-Riemannian Theory erhielt. Er moderiert regelmäßig Orgelkonzerte in den Lübecker Kirchen.

FELIX WÖRNER, Dozent am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel und Koordinator des von der Universität Basel, der Musikhochschule Basel und der Schola Cantorum Basiliensis getragenen Projekts »Musikwissen«, wurde mit der Arbeit »…was die Methode der ›12-Ton-Komposition‹ alles zeitigt…« Anton Weberns Aneignung der Zwölftontechnik 1924–1935 (Bern, 2003) promoviert. Nach einem von der Alexander von Humboldt-Stiftung finanzierten Forschungsaufenthalt an der Stanford University lehrte er 2006 bis 2012 als Assistant Professor of Music an der University of North Carolina at Chapel Hill. Veröffentlichungen hauptsächlich zur Musik der Zweiten Wiener Schule und zur Musiktheorie und Musikästhetik nach 1750. Zuletzt erschienen Tonality Since 1950 (hg. mit Ullrich Scheideler und Philip Rupprecht, Stuttgart 2017) und (hg. mit Ullrich Scheideler) Musiktheorie von der Antike bis zur Gegenwart (= Lexikon Schriften über Musik 1, Kassel und Stuttgart 2017). Seit 2013 Mitherausgeber der ZGMTH.