Zeitschrift
der Gesellschaft für Musiktheorie

2/1 (2005) – ISSN 1862-6742

https://doi.org/10.31751/i.2

Autorinnen und Autoren

FELIX DIERGARTEN studierte zunächst Dirigieren, dann Musiktheorie in Dresden. An der Schola Cantorum Basiliensis absolvierte er ein Ergänzungsstudium in Theorie der Alten Musik. 2009 wurde er mit einer Arbeit über die Sinfonik Haydns promoviert. 2017 habilitierte er sich an der Universität Würzburg mit einer Arbeit über französischsprachige Liedsätze des 14. Jahrhunderts. 2008–2009 kam er einer Vertretungsdozentur an der Hochschule für Musik Luzern nach, der er nach wie vor als Dozent verbunden ist. 2009–2016 war er Professor für Historische Satzlehre an der Schola Cantorum Basiliensis. 2016 wurde er auf eine Professur für Musiktheorie und Musikwissenschaft an die Hochschule für Musik Freiburg berufen. Felix Diergarten war Stipendiat des Cusanuswerks, des Richard-Wagner-Verbandes und Preisträger des Merkur-Essaywettbewerbs 2008.

HARTMUT FLADT studierte Komposition (Rudolf Kelterborn) und Musikwissenschaft; Promotion 1973 (Carl Dahlhaus). Editor (Richard-Wagner-Gesamtausgabe); seit 1981 Professor an der Universität der Künste Berlin, 1996–2000 auch an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien; an beiden Institutionen Ausbau des Hauptfachs Musiktheorie. Editionsbeirat der Hanns-Eisler-Gesamtausgabe. Veröffentlichungen über Musik des 15. bis 21. Jahrhunderts. Komponierte Bühnenwerke, Ballett-, Kammer-, Chor-, elektroakustische Musik, Lieder, Orchesterwerke, ›angewandte Musik‹ (Film, Kabarett, Politische Musik). Hofer-Preis Berlin 1985, Orff-Preis 1995 europäischer Opernwettbewerb München (SALOMO).

ARIANE JESSULAT studierte an der Universität der Künste Berlin zunächst Schulmusik, dann Musiktheorie. Von 1996 bis 2004 arbeitete sie dort als Lehrbeauftragte für Musiktheorie. 1999 promovierte sie bei Elmar Budde zum Thema »Die Frage als musikalischer Topos«. Von 2000 bis 2004 war sie am musikwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin angestellt. Von 2004 bis 2015 war sie Professorin für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg. Seit dem Sommersemester 2015 lehrt sie als Nachfolgerin Hartmut Fladts an der Universität der Künste Berlin.

HUBERT MOßBURGER studierte Kirchenmusik, Musikerziehung, Musiktheorie und Musikwissenschaft in Regensburg, Detmold und Halle (Saale). Von 1993 bis 2003 hauptamtlicher Musiktheorie- und Gehörbildungslehrer am Musikzweig der Latina August Hermann Francke in Halle (Saale); daneben Lehrbeauftragter für Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Detmold, an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle, an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. 2000 Promotion in Musikwissenschaft über Robert Schumann; von 2002-2004 im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Musiktheorie und 2003-2005 Herausgeber der Zeitschrift der GMTH. 2003-2012 Professor für Musiktheorie an der Hochschule für Künste Bremen; seit 2012 Professor für Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Zahlreiche Publikationen zur Musik und Musiktheorie des 15. bis 20. Jahrhunderts. Zuletzt erschienen ist die zweibändige »Ästhetische Harmonielehre« im Noetzel-Verlag.

Michiel Schuijer is coordinator of the Research Master in Theory of Music, a program jointly offered by the University of Amsterdam and the Conservatory of Amsterdam. A graduate from the University of Utrecht (Musicology) and the Royal Conservatory in The Hague (Music Theory), he has devoted himself to the advancement of music theory as a research discipline in The Netherlands. He was president of the Dutch-Flemish Society for Music Theory (1999-2006), and is currently chief editor of the Dutch Journal of Music Theory (Tijdschrift voor Muziektheorie). His own research focuses on topics at the interface between music theory and historical musicology.

Michiel Schuijer is also affiliated with the Conservatory of Amsterdam, where he is coordinator of applied research in the Master's program, and where he teaches Music Analysis and Historiography of Music Theory. Earlier, he occupied teaching posts at the University of Utrecht (1990-1998) and the Royal Conservatory in The Hague (1998-2002). He was visiting lecturer at the Royal Academy of Art in The Hague, the University of Maastricht, the Staatliche Musikhochschule Freiburg, and the Orpheus Academy in Ghent. Schuijer is Fellow of The Mannes Institute for Advanced Studies in Music Theory (New York) and member of the editorial board of Music Theory Spectrum.

NILS SCHWECKENDIEK, 1999 Abschluß des Musikwissenschaftstudiums an der Universität Cambridge, anschließend Dirigierstudium bei Peter Gülke in Freiburg sowie an der Sibelius Akademie in Helsinki. 2004 Studium bei Pierre Boulez und Hanspeter Kyburz im Rahmen des Luzern Festival. Zur Zeit Tätigkeit an der Finnischen Nationaloper. Schweckendieks Interesse an der Musik Gerhards wurde in Cambridge durch den Komponisten Hugh Wood geweckt, der Gerhard noch persönlich gekannt hat. Letzte Veröffentlichung: »Zum Liedschaffen Franz Liszts«, Liszt Society Journal 2001.