Zeitschrift
der Gesellschaft für Musiktheorie

19/1 (2022)

https://doi.org/10.31751/i.54

Autorinnen und Autoren

HANS AERTS ist Professor für Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Freiburg. Er studierte Musikwissenschaft an der KU Leuven (Belgien) und an der TU Berlin sowie Musiktheorie und Gehörbildung an der Universität der Künste Berlin. Von 2000 bis 2010 unterrichtete er Musiktheorie und Gehörbildung in Berlin, u.a. an der UdK. In Freiburg war er von 2010 bis 2017 als Dozent für Musiktheorie an der Hochschule für Musik und von 2013 bis 2017 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität tätig. Sein Forschungsinteresse gilt insbesondere der Musiktheorie des 18. Jahrhunderts sowie der Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien im Bereich Musiktheorie.

LUTZ FELBICK, geboren 1954, studierte Kirchenmusik (A) an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Seit 1971 war er Mitglied diverser Jazz- und Improvisationsformationen, 1982–92 Kantor der Dreifaltigkeitskirche in Aachen. Als Konzertorganist und improvisierender Musiker gab er zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Aufführung des gesamten Orgelwerks von J. S. Bach und Jehan Alain; Einspielung von Olivier Messiaens Messe de la Pentecôte (WDR 1989/2007). Seit 1993 ergänzte er seine künstlerische Tätigkeit durch musikwissenschaftliche Arbeiten (MGG u. a.) und durch einen Lehrauftrag an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. Veröffentlichungen zu musiktheoretischen Themen mit dem Schwerpunkt Gehörbildung und Improvisation. Promotion über Lorenz Christoph Mizler (2011).

MARTIN GRABOW studierte Klavier (Martin Dörrie, Hannover) und Musiktheorie (Gesine Schröder, Leipzig). Er hat an verschiedenen Musikhochschulen in Deutschland unterrichtet und ist seit 2010 Dozent an der Musikhochschule Mannheim. Martin Grabow wurde an der UdK Berlin bei Hartmut Fladt mit Untersuchungen zur inneren Verflochtenheit des Lebenswerks von Pierre Boulez promoviert – im Zentrum der Dissertation stehen die Bearbeitungstechniken des Komponisten und die Werkgruppe der Notations. Ein Forschungsstipendium des DAAD führte ihn 2005 an die Paul Sacher Stiftung Basel. Er ist regelmäßig an Kongressen der gmth mit Vorträgen u.a. zur Musik des 20. Jahrhunderts beteiligt. Seit 2021 ist er Mitherausgeber der ZGMTH.

ANNA HAUSMANN, geboren 2000 in München, absolvierte von 2013 bis 2018 ein Violoncello-Vorstudium an der Kunstuniversität in Graz. Nach der Matura begann sie das Bachelorstudium mit Hauptfach Violoncello an der Hochschule Luzern und entdeckte währenddessen ihre Leidenschaft zu kulturwissenschaftlichen Fächern, Geschichte und Sprachen. Das bewog sie auch dazu, die Musik neben der praktischen Perspektive mehr auf theoretischer und kulturhistorischer Ebene zu erkunden: Seit Herbst 2021 studiert sie im Master Musikpädagogik mit Hauptfach Musiktheorie und Nebenfach Komposition in Luzern.

COSIMA LINKE, geboren 1984, ist seit 2018 Vertretungsprofessorin für Musikwissenschaft mit einem Schwerpunkt Musiktheorie an der Hochschule für Musik Saar. Sie studierte Schulmusik, Germanistik und Musiktheorie in Freiburg. Von 2012 bis 2017 war sie Lehrbeauftragte für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Freiburg, von 2013 bis 2018 akademische Mitarbeiterin für Musikwissenschaft an der Universität Freiburg sowie 2017/18 akademische Mitarbeiterin für Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Karlsruhe. 2017 Promotion in Musikwissenschaft zum Thema Konstellationen – Form in neuer Musik und ästhetische Erfahrung im Ausgang von Adorno. Eine musikphilosophische und analytische Untersuchung am Beispiel von Lachenmanns ›Schreiben. Musik für Orchester‹ (Promotionspreis 2016 der GfM). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Theorie, Geschichte und Methodik der musikalischen Analyse sowie Musikphilosophie. Sie ist seit 2018 Mitherausgeberin der ZGMTH.

ROMAN LÜTTIN studierte Musikwissenschaft und Kulturmanagement an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sein Studium schloss er 2021 mit einer Arbeit zu Verfahren der Modusdarstellung in Motetten Gioseffo Zarlinos ab. Seit Oktober 2021 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Heidelberg und arbeitet dort an einem Dissertationsvorhaben zu kollaborativem Komponieren in der frühen Neuzeit. Seine Forschungsinteressen umfassen insbesondere die Musik des 15. und 16. Jahrhunderts, die Geschichte der Musiktheorie sowie Musik und Liturgie.

LARA NETTELMANN studierte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim sowie Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig. Sie ist gegenwärtig in der Konzerthausdirektion der Rudolf-Oetker-Halle – Konzerthaus Bielefeld tätig und setzt sich mit Aufführungspraxis und -strategien eines zukunftsweisenden, innovativen Konzertwesens auseinander. Darüber hinaus gilt ihr musikwissenschaftliches Forschungsinteresse musikästhetischen und -analytischen Fragestellungen, die im 19. Jahrhundert verankert sind.

RICH PELLEGRIN is Assistant Professor of Music Theory at the University of Florida School of Music and Affiliate Assistant Professor in the Center for Arts, Migration, and Entrepreneurship. His work has been published in Jazz Perspectives, Engaging Students, the Journal of Schenkerian Studies, and in volumes by Cambridge Scholars Publishing and KFU Publishing House. Active as a jazz/improvisational pianist and composer, he has released five albums on Origin Records’ OA2 label.

MARKUS ROTH, geb. 1968. Studium (Gitarre, Musiktheorie) in Karlsruhe, Promotion ebenda mit einer Arbeit über Hanns Eislers Hollywood-Liederbuch. Seit 2005 Lehrkraft für besondere Aufgaben, seit 2009 Professor für Musiktheorie an der Folkwang Universität der Künste Essen, seit April 2019 Dekan des Fachbereich 2. 2010-2014 Vizepräsident der GMTH; zahlreiche Publikationen und Herausgebertätigkeiten. Derzeitige Arbeitsschwerpunkte: Komponieren im 15.-17. Jahrhundert und heute. https://www.majuroth.de/

ULLRICH SCHEIDELER, geboren 1964, Studium u.a. der Musikwissenschaft und Musiktheorie in Berlin (Technische Universität, Hochschule der Künste) und London (Royal Holloway College). Magister 1993 mit einer Arbeit über Alban Bergs Streichquartett op. 3, Promotion 2006 mit einer Arbeit über kompositorischen Historismus in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1995 bis 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arnold Schönberg Gesamtausgabe, seit 2005 Dozent für Musiktheorie am Fachbereich Musikwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. 2016 bis 2021 Mitherausgeber der ZGMTH.