Zeitschrift
der Gesellschaft für Musiktheorie

10/2 (2013) – ISSN 1862-6742

https://doi.org/10.31751/i.32

Autorinnen und Autoren

HELGA DE LA MOTTE-HABER, geb. 1938 in Ludwigshafen/Rhein. Studium der Psychologie 1957–1961, Abschluss mit dem Diplom, 1962–1967 Studium der Musikwissenschaft, Abschluss mit der Promotion. 1971 Habilitation an der Technischen Universität Berlin mit dem Lehrgebiet Systematische Musikwissenschaft, 1972–1978 Professorin an der Pädagogischen Hochschule Köln, 1978–2004 Professorin an der Technischen Universität Berlin. Schriften zur Musikpsychologie, Systematischen Musikwissenschaft, Filmmusik, neuen Musik und Klangkunst.

HAUKE EGERMANN, geb. 1981, Studium in systematischer Musikwissenschaft, Medienwissenschaft und angewandter Kommunikationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover (künstlerisches Hauptfach: Gesang). Nach Magisterabschluss im Jahr 2006 internationaler Promotionsstudiengang am Zentrum für systemische Neurowissenschaften Hannover, Promotion 2009. 2006–2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin Hannover. 2009–2011 Postdoctoral Research Fellow, Schulich School of Music, McGill University, Montreal, Kanada. Dort Projektleitung im Forschungsprojekt »The Dynamics of Music Listening: An Interdisciplinary Dialogue Between Music Theory and Music Psychology«. Seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Audiokommunikation, Technische Universität Berlin, verantwortlich für Forschung und Lehre der empirischen Musikforschung. Dort seit 2013 Arbeitsgruppenleiter im von der Einsteinstiftung geförderten Forschungsprojekt: »Design, Development, and Dissemination of New Musical Instruments«.

ELISABETH HELLMUTH MARGULIS is Professor and Director of the Music Cognition Lab at the University of Arkansas. She uses empirical and theoretical methodologies to investigate the way listeners without formal musical training make sense of music. Her research has been published in journals ranging from Journal of Music Theory and Music Theory Spectrum to Journal of Cognitive Neuroscience. Her book On Repeat: How Music Plays the Mind (Oxford University Press, 2013) explores the psychology of musical repetition. In 2011-2012 she was a Visiting Fellow at Wolfson College at the University of Cambridge. She formerly taught in the Music Theory and Cognition Program at Northwestern University.

MARKUS NEUWIRTH ist Universitätsprofessor für Musikanalyse an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz (seit 2020). Zuvor forschte er am Digital and Cognitive Musicology Lab der École polytechnique fédérale de Lausanne. Bis 2016 war er Postdoktorand an der Universität Leuven, wo er 2013 im Fach Musikwissenschaft mit einer Arbeit zu den rekomponierten Reprisen bei Haydn und seinen Zeitgenossen promoviert wurde. Neuwirths Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in der Musikgeschichte des 18. Jahrhunderts, in der Theorie der Sonatenform sowie in der digitalen Korpusforschung.

STEFAN ROHRINGER studierte Schulmusik, Klavier, Tonsatz, Hörerziehung, Musikwissenschaft und Geschichte in Köln. Er ist Professor für Musiktheorie an die Hochschule für Musik und Theater München. 2004–2008 Präsident der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH). 2006 bis 2015 Mitherausgeber der ZGMTH.

MARTIN ROHRMEIER hat seit September 2014 an der Technischen Universität Dresden die Open Topic-Professur für Systematische Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Musikkognition inne. Seit März 2017 ist er außerdem außerordentlicher Professor am Digital Humanities Institute der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL). 2010 wurde Rohrmeier an der University of Cambridge mit einer experimentellen und computationalen Arbeit zum impliziten Lernen musikalischer Strukturen promoviert. Im Anschluss an Postdoc-Tätigkeiten bei Microsoft Research sowie im Exzellenzcluster Languages of Emotion der Freien Universität Berlin erhielt er 2013 ein Stipendium im Rahmen der Intelligence Initiative des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Rohrmeier hat zahlreiche Artikel auf dem Gebiet der Musikkognitionsforschung verfasst. Darüber hinaus war er Mitherausgeber von Music Cognition: Learning and Processing (erschienen in Topics in Cognitive Science, 2012) sowie Language and Music as Cognitive Systems (Oxford University Press, 2011). Rohrmeiers Forschungsschwerpunkte sind Musikkognition, empirische Musikforschung, implizites Lernen, Computermodellierung und Korpusanalyse, Musiktheorie und -analyse sowie musikalische Syntax.

OLIVER SCHWAB-FELISCH studierte Musiktheorie, Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie in München und Berlin. Dozent am Fachgebiet Audiokommunikation der Technischen Universität Berlin. 2000–2008 Vorstandsmitglied, 2004–2008 Vizepräsident der GMTH; 2005–2008 Mitglied des Herausgebergremiums der ZGMTH. Mitherausgeber mehrerer Bücher, Autor diverser Aufsätze und Artikel zu musiktheoretischen Themen. Schwab-Felischs Dissertation (2018) behandelt Fragen der rationalen Rekonstruktion der Schichtenlehre Heinrich Schenkers.

SÖREN SÖNKSEN studierte Musiktheorie bei Volker Helbing an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Seit 2013 unterrichtet er dort Musiktheorie, Gehörbildung und theoriebegleitendes Klavierspiel. Nach Beiträgen zur Analysegeschichte von Robert Schumanns Papillons und zur harmonischen Prolongation im 19. Jahrhundert befindet sich derzeit eine Studie zur funktionalen Metrik in der Musik des 17. Jahrhunderts in Vorbereitung.

JAN PHILIPP SPRICK studierte Musiktheorie, Viola, Musikwissenschaft und Geschichte in Hamburg und Harvard und wurde 2010 an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit über die Sequenz in der deutschen Musiktheorie um 1900 promoviert. Ab 2006 unterrichtete er Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, ab 2013 als Professor für Musiktheorie. Ebenfalls seit 2013 leitete er das Institut für Musik der Rostocker Hochschule. Er war Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) und von 2009 bis 2013 Mitherausgeber der Zeitschrift der Gesellschaft (ZGMTH). Im Jahr 2012 unterrichtete er als Visiting Assistant Professor am Department of Music der University of Chicago. Zum Sommersemester 2018 wurde er auf eine Professur für Musiktheorie an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg berufen.

CHRISTIAN UTZ studierte Komposition, Musiktheorie und Musikwissenschaft in Wien und Karlsruhe und erwarb das Doktorat (2000) und die Habilitation (2015) in Musikwissenschaft an der Universität Wien. Seit 2004 ist er Professor für Musiktheorie und Musikanalyse an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und seit 2015 Privatdozent für Musikwissenschaft an der Universität Wien. Er leitet(e) die vom österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) finanzierten Forschungsprojekte Eine kontextsensitive Theorie post-tonaler Klangorganisation (CTPSO, 2012–2014), Augmented Listening: Aufführung, Hörerfahrung und Theoriebildung (PETAL), 2017–2020), Points of Discontinuity. Theory, Categorization, and Perception of Cadences and Openings in Post-tonal Music (PoD, 2021–2024) und Multiple Dimensions in Performances of Mahler’s Symphonies. Developing Resources on the History and Analysis of Mahler Performance (MMD, 2021–2024). Seine Monographien umfassen Neue Musik und Interkulturalität. Von John Cage bis Tan Dun (Beihefte zum Archiv für Musikwissenschaft, Bd. 51, Steiner, 2002); Komponieren im Kontext der Globalisierung. Perspektiven für eine Musikgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts (transcript, 2014; revidierte und erweiterte englische Ausgabe: Musical Composition in the Context of Globalization. New Perspectives on Music History of the 20th and 21st Century, transcript 2021; https://doi.org/10.14361/9783839450956). Er war Mitherausgeber u. a. des Lexikon Neue Musik (Metzler/Bärenreiter, 2016; https://doi.org/10.1007/978-3-476-05624-5) sowie der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie (ZGMTH, 2015–2020). Tätigkeit im Vorstand der Gesellschaft für Musiktheorie (2014–2018) und der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft (seit 2019).