Zeitschrift
der Gesellschaft für Musiktheorie

10/1 (2013) – ISSN 1862-6742

https://doi.org/10.31751/i.31

Autorinnen und Autoren

STEFAN ECKERT ist Assistant Professor of Music (Music Theory) an der Eastern Illinois University. Er studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen und wurde an der State University of New York at Stony Brook mit einer Dissertation über Joseph Riepels Anfangsgründe zur musikalischen Setzkunst promoviert. Publikationen und Vorträge über Kompositionstheorie vom siebzehnten bis neunzehnten Jahrhundert, Pädagogik der Musiktheorie und Formanalyse.

JOANNE LEEKAM, geboren 1951 in La Guaira (Venezuela). Studium in Komposition und Dirigieren an der Wiener Musikhochschule. Gastauftritte als Dirigentin mit zeitgenössischen Werken in Wien Linz, München und Frankfurt a.M.; Einladungen nach Venezuela, Spanien und Ungarn. Diverse Kompositionsaufträge. 1999 Magister, Titel der Abschlussarbeit: Praktische Harmonielehre auf der Grundlage der Theorie Heinrich Schenkers. Seit 1991 Lehrtätigkeit am Anton-Bruckner-Konservatorium bzw. der Bruckner-Musikuniversität in Linz, zeitweise Lehraufträge an der Wiener Musik-Universität und an der Grazer Kunstuniversität. Forschungsprojekt mit Schwerpunkt Gehörbildung im Auftrag des Oberösterreichischen Landesmusikschulwerks, Gastseminare zum Thema ›Strukturelles Höen‹.

EDITH METZGER studierte Musiktheorie bei Prof. Clemens Kühn an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Nach ihrem Diplom, im Jahr 2003, erhielt sie dort und am angegliederten Musikgymnasium einen Lehrauftrag für Musiktheorie und Gehörbildung. Von 2003 bis 2004 war sie als Dozentin an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar tätig. Von 2006 bis 2008 war Edith Metzner Promotionsstipendiatin der Hanns-Seidel-Stiftung. Seit Oktober 2007 ist sie als Professorin für Musiktheorie und Gehörbildung an der Musikhochschule in Karlsruhe tätig.

PETER PETERSEN, geboren 1940 in Hamburg, 1970 Promotion zum Dr. phil., 1981 Habilitation in Musikwissenschaft, 1985 Professur an der Universität Hamburg, seit 2005 i.R. Mitbegründer des Hamburger Jahrbuchs für Musikwissenschaft, Mitherausgeber des Lexikons verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit (http://www.lexm.uni-hamburg.de). Veröffentlichungen zur Musiktheorie (Tonalität, Rhythmus), zum Musiktheater (Mozart, Wagner, Strauss, Berg, Zimmermann, Henze, Hölszky, Konwitschny) und zur Musik des 20. Jahrhunderts (Bartók, Dessau, Weill, Lutoslawski, Ligeti, Henze u.a.). Schriftenverzeichnis unter http://www.saitenspiel.org

STEFAN ROHRINGER studierte Schulmusik, Klavier, Tonsatz, Hörerziehung, Musikwissenschaft und Geschichte in Köln. Er ist Professor für Musiktheorie an die Hochschule für Musik und Theater München. 2004–2008 Präsident der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH). 2006 bis 2015 Mitherausgeber der ZGMTH.

KATELIJNE SCHILTZ (geb. 1974) studierte Musikwissenschaft an der Universität Leuven (Belgien) und Early Vocal Music an der Musikhochschule in Tilburg (Niederlande). 2001 promovierte sie in Leuven mit einer Arbeit über die Motetten Adrian Willaerts (»Vulgari orecchie – purgate orecchie«. De relatie tussen publiek en muziek in het Venetiaanse motetoeuvre van Adriaan Willaert, gedruckt Leuven 2003). Zwischen 2001 und 2007 war sie Postdoc-Stipendiatin der Flemish Research Foundation und unterrichtete an den Universitäten von Leuven und München. Sie ist general editor des Journal of the Alamire Foundation und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats zu Analysis in Context. 2005 organisierte sie an der Universität Leuven eine internationale Tagung zum Thema Canons and Canonic Techniques, 14th-16th Centuries: Theory, Practice, and Reception History; gemeinsam mit Bonnie J. Blackburn (University of Oxford) gab sie den Kongressbericht dazu heraus. Sie bereitet eine Monographie zum Thema Music and Riddle Culture in the Renaissance vor, die im Juli 2012 als Habilitationsschrift an der Ludwig-Maximilians-Universität angenommen wurde. Gemeinsam mit Cristle Collins Judd (Bowdoin College) arbeitet sie an einer Edition von Gioseffo Zarlino: Motets from the 1560s für die Reihe Recent Researches in the Music of the Renaissance (A-R Editions). Im Sommersemester 2013 nahm Katelijne Schiltz eine Professurvertretung an der Universität Münster wahr. Seit Wintersemester 2013/14 Professur am Institut für Musikwissenschaft der Universität Regensburg.

KILIAN SPRAU studierte Schulmusik, Musiktheorie, Klavier und Gehörbildung an der Hochschule für Musik und Theater München sowie am Mozarteum Salzburg. Im Zentrum seines Forschungsinteresses stehen Wechselwirkungen zwischen Musik und Sprache; sein vorrangiges Engagement in Theorie und Praxis gilt dem Kunstlied des 19.–21. Jahrhunderts. 2016 wurde er mit einer Dissertation zur zyklischen Liedkomposition um 1850 promoviert. Kilian Sprau erfüllt eine Dozentur für Musiktheorie und Gehörbildung an der Universität Augsburg und Lehraufträge in denselben Fächern sowie Korrepetition an der Musikhochschule München. Er ist außerdem als konzertierender Liedbegleiter tätig. Seit April 2018 arbeitet er an der Universität Augsburg in einem eigenen, DFG-geförderten Forschungsprojekt zum Portamentogebrauch im spätromantischen Kunstliedgesang. Er ist seit 2013 Mitherausgeber der ZGMTH.

JAN PHILIPP SPRICK studierte Musiktheorie, Viola, Musikwissenschaft und Geschichte in Hamburg und Harvard und wurde 2010 an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit über die Sequenz in der deutschen Musiktheorie um 1900 promoviert. Ab 2006 unterrichtete er Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, ab 2013 als Professor für Musiktheorie. Ebenfalls seit 2013 leitete er das Institut für Musik der Rostocker Hochschule. Er war Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) und von 2009 bis 2013 Mitherausgeber der Zeitschrift der Gesellschaft (ZGMTH). Im Jahr 2012 unterrichtete er als Visiting Assistant Professor am Department of Music der University of Chicago. Zum Sommersemester 2018 wurde er auf eine Professur für Musiktheorie an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg berufen.

ANDREAS J. WINKLER, geboren 1974 in Koblenz, begann seinen musikalischen Werdegang auf dem Klavier. Zur klassischen Musik gesellten sich bald Jazz und Rock, was in eine über zehnjährige Mitgliedschaft bei der Indie-Band The Fluids (1997–2008) inklusive Touren in England und Spanien mündete. 2007–12 studierte er Komposition (Künstlerischer Tonsatz), Musiktheorie (Pädagogischer Tonsatz) und Hörerziehung an der HfMT Köln. Seine analytischen Schwerpunkte liegen in der Musik der frühen Moderne; er hielt Vorträge an den Jahreskongressen der GMTH über Debussys Streichquartett und Puccinis Tosca. Andreas J. Winkler lebt als freischaffender Komponist, Musikpädagoge und Musiktheoretiker in Köln. Er komponiert vorwiegend Kammer- und Vokalmusik und erlebte seit 2007 zahlreiche UA seiner Stücke. 2012 gründete er mit drei Kollegen das Komponisten-Kollektiv zeitKlang.