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Zeitschrift
der Gesellschaft für Musiktheorie

4/3 (2007) – ISSN 1862-6742

Autoren

THOMAS DÉZSY studierte Musiktheorie bei Diether de la Motte, sowie Orchesterdirigieren in Wien. Kompositionskurse bei Louis Andriessen und Brian Ferneyhough. Lehrauftrag an der Musikuniversität Wien (Musiktheorie, Multimedia-Projekte). Zahlreiche Projekte im Bereich Neues Musiktheater. Aktuelle Publikation: The New Music Theater, Oxford University Press, New York 2008 (Co-Autor Eric Salzman).

STEFAN ECKERT ist Assistant Professor of Music (Music Theory) an der University of Northern Colorado. Einen Schwerpunkt seiner Forschungen bildet die Geschichte der Musiktheorie, insbesondere beschäftigt er sich mit Kompositiontheorie des 17. bis 19. Jahrhunderts. Stefan Eckert studierte zunächst an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen und wurde an der State University of New York at Stony Brook mit einer Dissertation über Joseph Riepels Anfangsgründe zur musikalischen Setzkunst promoviert.

CHRISTOPH HUST studierte Schulmusik, Musiktheorie und Musikwissenschaft; Promotion über August Bungert, Habilitation zur Sinfonie in Norddeutschland um 1800. Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Musiktheorie, Athanasius Kircher, Methoden der Musikalischen Analyse, insbesondere Schenkerian Analysis, die Verbindung von Analyse und Aufführung sowie Filmmusik. Er lehrt am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Mainz.

MARKUS JANS studierte Klavier und Klarinette am Konservatorium in Luzern, Musiktheorie und Komposition an der Musikhochschule Basel und Musikwissenschaft an der Universität Basel. Seit 1972 unterrichtet er Historische Satzlehre an der Schola Cantorum Basiliensis und seit 1979 Geschichte der Musiktheorie an der Musikhochschule Basel. Seit 1970 ist er zudem als Chorleiter tätig. Auf der Basis von Vorarbeiten durch Prof. Wulf Arlt (Universität Basel) hat er zusammen mit Dr. Dominique Muller den Bereich Historische Satzlehre zu einem Kernfach an der SCB ausgebaut und dem Institut damit eine Vorreiterrolle auf diesem wesentlichen Gebiet der Ausbildung verschafft. Um dem Rechnung zu tragen, wird der  Fortbildungsstudiengang Theorie der Alten Musik (seit 2008 als Master-Programm) angeboten, für dessen Konzeption Markus Jans und Dominique Muller verantwortlich sind.

ARIANE JESSULAT studierte an der Universität der Künste Berlin zunächst Schulmusik, dann Musiktheorie. Von 1996–2004 arbeitete sie dort als Lehrbeauftragte für Musiktheorie. 1999 promovierte sie bei Elmar Budde zum Thema »Die Frage als musikalischer Topos«. Von 2000–2004 war sie am musikwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin angestellt. Seit Oktober 2004 ist sie Professorin für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg.

ULRICH KAISER studierte an der Hochschule der Künste Berlin Chorleitung, Gesang/Musiktheater, Musiktheorie sowie Gehörbildung. Seit 1987 unterrichtete er an verschiedenen Institutionen (Musikschule Berlin-Wilmersdorf, Evangelische Kirchenmusikschule Berlin-Spandau, Hochschule der Künste Berlin) und arbeitete als freiberuflicher Chorleiter und Sänger. 1997 folgte Ulrich Kaiser einem Ruf als Professor für Musiktheorie an die Hochschule für Musik und Theater München. 2006 wurde er mit einer Arbeit über Wolfgang Amadeus Mozart im Fach Musikwissenschaft promoviert. Seit 2005 leitet er den Arbeitskreis Musiktheorie und Neue Medien‹ der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) und ist seit 2008 auch in deren Vorstand. Bekannt wurde Ulrich Kaiser durch seine Buchpublikationen und Unterrichtshefte.

STEFAN ROHRINGER studierte Schulmusik, Klavier, Tonsatz, Hörerziehung, Musikwissenschaft und Geschichte in Köln. Er ist Professor für Musiktheorie an die Hochschule für Musik und Theater München und hat verschiedene Veröffentlichungen zu musikpädagogischen und musiktheoretischen Fragestellungen vorgelegt. 2004–2008 Präsident der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH). Seit 2006 Mitherausgeber der ZGMTH.

GESINE SCHRÖDER lehrte in Berlin an der Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹. Seit 1992 Professorin für musiktheoretische Fächer an der Hochschule für Musik und Theater ›Felix Mendelssohn Bartholdy‹ Leipzig. Im Herbst 2003 und 2004 unterrichtete sie gastweise am Pariser Konservatorium, 2007 an Norges musikkøgskole Oslo. Publikationen, Kompositionen, Bearbeitungen.

OLIVER SCHWAB-FELISCH studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Musiktheorie in München und Berlin. Seit 1998 Studienrat im Hochschuldienst am Fachgebiet der TU Berlin. Mitglied des Gründungsvorstands und 2004–08 Vizepräsident der Gesellschaft für Musiktheorie. 2004–09 Mitherausgeber der ZGMTH. Veröffentlichungen zur Musik des 18. und 19. Jahrhunderts und zu Themen der Musiktheorie.

LUBOMÍR SPURNÝ studierte am Konservatorium in Kroměříž (Konzertfachausbildung Violine) sowie Musikwissenschaft und Ästhetik an der Masaryk-Universität Brno. 1993–1995 Redakteur der brüner Redaktion von Opus musicum. 1997 Promotion (Die Analyse nach Heinrich Schenker). 2003 Habilitation (Alois Hába). 1993–2005 Oberassistent und Dozent an der Pädagogischen Fakultät der Palacký-Universität in Olomouc. Seit 2003 Dozent am Institut für Musikwissenschaft an der Masaryk-Universität Brno.

VERENA WEIDNER studierte Schulmusik und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater München sowie Philosophie an der FernUniversität Hagen und der Hochschule für Philosophie München. Derzeit arbeitet sie im Rahmen eines Promotionsstudiums an der Universität Hamburg an einer Dissertation zum Thema ›Musikpädagogik und Musiktheorie‹.

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