Zeitschrift
der Gesellschaft für Musiktheorie

9/1 (2012) – ISSN 1862-6742

Autorinnen und Autoren

KNUD BREYER, Studium der Musikwissenschaft, Philosophie und Neueren Deutschen Philologie an der TU Berlin, Magister Artium 1997, NaFöG-Stipendium, Promotion 2008 an der TU-Berlin bei Christian Martin Schmidt mit einer Arbeit über gattungsgeschichtliche Reflexion bei Johannes Brahms mit einem Schwerpunkt auf dem späten Klavierwerk (Druck in Vorbereitung). Freier Mitarbeiter bei verschiedenen Rundfunkanstalten, Kulturinstitutionen und Verlagen. Journalistische und wissenschaftliche Publikationstätigkeit; zuletzt biographischer Teil des Beethoven-Lexikons, Laaber: Laaber 2008.

FOLKER FROEBE, geboren 1970, studierte in Hamburg Musiktheorie, Kirchenmusik, Musikwissenschaft und Theologie. 2000–2014 Lehraufträge für Musiktheorie unter anderem an den Musikhochschulen in Mannheim, Hannover, Bremen und Detmold. Seit 2014 Dozent für Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater München. Veröffentlichungen und Vorträge zur Analyse und zur Geschichte der Musiktheorie. 2007–2013 Mitherausgeber der ZGMTH.

JENS HAMER studierte von 2004 bis 2008 Klavier und ›Musik im Kontext‹ in Münster, anschließend Musikwissenschaft und Musiktheorie an der Folkwang Universität der Künste Essen. Dort nimmt er seit dem Wintersemester 2012 einen Lehrauftrag für Gehörbildung wahr. Daneben ist er in der studienvorbereitenden Ausbildung an der Folkwang Musikschule der Stadt Essen sowie als freiberuflicher Pädagoge und Musiker tätig.

LAURA KRÄMER studierte Musiktheorie an der HfM ›Hanns Eisler‹ und an der UdK Berlin sowie Musikwissenschaft und Italienisch an der Humboldt-Universität zu Berlin. Promotion über Bartók an der Universität Heidelberg. Unterrichtstätigkeit an der UdK Berlin und der Hochschule für Musik Dresden. Publikationen zu Tanzsätzen bei Mozart und Schubert und zur musikalischen Semantik.

LISELOTTE KUNKEL studierte Kirchenmusik (A) und Musiktheorie bei Zsolt Gárdonyi und Hermann Beyer an der Hochschule für Musik Würzburg. Sie ist dort als hauptamtliche Dozentin (Akademische Rätin) für Musiktheorie (Tonsatz, Gehörbildung, Schulpraktisches Klavierspiel) tätig. Daneben Kurs- und Konzertaktivitäten zum The­ma »Jazz auf der Pfeifenorgel«. Promotion bei Ulrich Konrad über die Klavierlieder von Max Reger (2003). Zahlreiche Veröffentlichungen eigener Kompositionen.

ROBERT LANG, Studien der Schulmusik, Diplom-Musikerziehung/Musiktheorie und Germanistik an der Hochschule der Künste und der Freien Universität Berlin. Italienisch-Studien in Siena und Rom. Musikwissenschaftliche Promotion über die ›neapolitanische Oper‹ des Settecento. Lehraufträge (Musiktheorie) an der HdK Berlin. Nach dem Referendariat Studien- und Oberstudienrat (Musikpädagogik/Musikwissenschaft) an der Universität Bielefeld, daneben Lehrender an der Bielefelder Laborschule. Seit 2007 Professor an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

IMMANUEL OTT studierte Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und unterrichtete im Lehrauftrag an den Musikhochschulen in Rostock, Lübeck, Osnabrück und Münster. Von 2011 bis 2015 war er Dozent für Musiktheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. 2015 wurde er auf eine Professur für Musiktheorie an die Hochschule für Musik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz berufen. 2011 erhielt er den „Preis für den besten wissenschaftlichen Artikel“ der Gesellschaft für Musiktheorie für eine Arbeit über Jean Moutons Motette „Nesciens mater virgo virum“. Zuletzt erschien sein Buch „Methoden der Kanonkomposition bei Josquin Des Prez und seinen Zeitgenossen“. Kompositionen von Immanuel Ott wurden unter anderem in der Folkwang-Universität der Künste, der Kunsthalle Rostock und der Greifswalder Bachwoche uraufgeführt.

BIRGER PETERSEN studierte Musiktheorie, Komposition, Musikwissenschaft, Theologie und Philosophie in Lübeck und Kiel; 2001 Promotion an der Christian Albrechts-Universität Kiel zur Melodielehre bei Johann Mattheson. Verschiedene Lehrtätigkeiten in Norddeutschland; 2008 Ernennung zum Professor für Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, 2011 Berufung auf eine Universitätsprofessur für Musiktheorie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Publikationsschwerpunkte: Geschichte der Musiktheorie vom 17. bis 19. Jahrhundert, Musiktheorie bei Adorno, Musik des 20. Jahrhunderts (Neue Musik. Analysen, Berlin 2013). Gegenwärtig Forschungsprojekte zur deutschen Rameau-Rezeption sowie zur Musiktheorie Josef Rheinbergers. Zahlreiche Kompositionspreise.

BENJAMIN SPRICK, geboren 1980, studierte in Hamburg Cello, Musiktheorie und Philosophie. Veröffentlichungen und Vorträge zu Analyse und Musikästhetik. Seit 2012 Promotionstudium an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) Hamburg. In diesem Zusammenhang Lehrtätigkeit in den Bereichen Populäre Musik und Philosophie. Freiberuflicher Cellolehrer.

JAN PHILIPP SPRICK studierte Musiktheorie, Viola, Musikwissenschaft und Geschichte in Hamburg und Harvard und wurde 2010 an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit über die Sequenz in der deutschen Musiktheorie um 1900 promoviert. Seit 2006 ist er Dozent für Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und wurde dort im Oktober 2013 auf eine Professur für Musiktheorie berufen. Von 2009 bis 2013 war er Mitherausgeber der ZGMTH. Im Winter Quarter 2012 unterrichtete er als Visiting Assistant Professor am Department of Music der University of Chicago.