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Zeitschrift
der Gesellschaft für Musiktheorie

7/2 (2010) – ISSN 1862-6742

Autoren

JÖRN ARNECKE, geboren 1973 in Hameln, studierte Komposition und Musiktheorie bei Volkhardt Preuß und Peter Michael Hamel in Hamburg und bei Gérard Grisey am Pariser Conservatoire National Supérieur. Veröffentlichungen liegen vor zu Johann Sebastian Bach, zur Mikrotonalität, zur Ästhetik zeitgenössischen Musiktheaters sowie im Lexikon Komponisten der Gegenwart. Auftragskompositionen schrieb er u.a. für die Hamburgische Staatsoper (Das Fest im Meer, 2001/02; Butterfly Blues, 2004) und die RuhrTriennale (Unter Eis, 2006/07). Er erhielt mehrere Kompositionspreise und Stipendien, darunter den Hindemith-Preis 2004. Von 2001 bis 2009 lehrte er als Teilzeitprofessor für Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, zum 1. Oktober 2009 wechselte er an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.

FELIX DIERGARTEN studierte an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« Dresden zunächst Dirigieren, dann Musiktheorie bei Ludwig Holtmeier und Clemens Kühn. An der Schola Cantorum Basiliensis absolvierte er ein Ergänzungsstudium bei Markus Jans. Als Korrepetitor, Assistent und Kapellmeister war er an verschiedenen Theatern, darunter die Sächsische Staatsoper Dresden und die Niederländische Nationaloper Amsterdam, tätig. Im Sommer 2009 wurde er mit einer von Clemens Kühn betreuten Arbeit über die Sinfonik Haydns im Fach Musiktheorie promoviert. 2008/2009 kam er einer Lehrauftragsvertretung an der Musikhochschule Luzern und einem Lehrauftrag an der Musikhochschule Freiburg nach. Seit Beginn des Herbstsemesters 2009 ist er Dozent für Historische Satzlehre an der Schola Cantorum Basiliensis. Felix Diergarten war Stipendiat des Cusanuswerks, des Richard-Wagner-Verbandes und Preisträger des Merkur-Essaywettbewerbs 2008.

FOLKER FROEBE, geboren 1970, studierte in Hamburg Musiktheorie, Kirchenmusik, Musikwissenschaft und Theologie. Seit 2000 Lehraufträge für Musiktheorie, derzeit an den Musikhochschulen in Bremen und Detmold. Veröffentlichungen und Vorträge zur Analyse und zur Geschichte der Musiktheorie. Seit 2007 Mitherausgeber der ZGMTH.

CLEMENS KÜHN studierte Schulmusik, Germanistik, Musiktheorie und Komposition (Diether de la Motte) in Hamburg sowie Musikwissenschaft in Berlin (Carl Dahlhaus, 1977 Promotion). 1978 wurde er Professor für Musiktheorie an der Hochschule der Kün­ste in Berlin, 1988 wechselte er an die Hochschule für Musik in München, seit 1997 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Musiktheorie an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« in Dresden. Von 1978 bis 1996 war Kühn Mitherausgeber und Schriftleiter der Zeitschrift »Musica«. Er schrieb die Bücher Musiklehre, Gehörbildung im Selbststudium, Formenlehre der Musik, Analyse lernen und Kompositionsgeschichte in kommentierten Beispielen.

LISELOTTE KUNKEL studierte Kir­chen­mu­sik (A) und Mu­sik­theo­rie bei Zsolt Gárd­onyi und Her­mann Bey­er an der Hoch­schu­le für Mu­sik Würz­burg. Sie ist dort als haupt­amt­li­che Do­zen­tin (Aka­de­mi­sche Rä­tin) für Mu­sik­theo­rie (Ton­satz, Ge­hör­bil­dung, Schul­prak­ti­sches Kla­vier­spiel) tä­tig. Da­ne­ben Kurs-​ und Kon­zertak­ti­vi­tä­ten zum The­ma »Jazz auf der Pfei­fen­or­gel«. Pro­mo­ti­on bei Ul­rich Kon­rad über die Kla­vier­lie­der von Max Re­ger (2003). Zahlreiche Veröffentlichungen eigener Kompositionen.

JÖRG-PETER MITTMANN studierte Musik, Philosophie und Geschichte in Detmold, Bielefeld und München. Nach seiner Promotion über den frühen Deutschen Idealismus (1992) engagiert er sich als Lehrer und Publizist im Bereich Musiktheorie und Philosophie. Seine künstlerische Tätigkeit als Komponist, Oboist und Dirigent zeitgenössischer Literatur ist eng verknüpft mit dem Ensemble Horizonte, zu dessen Gründungsmitgliedern er zählt. Das Ensemble engagiert sich vorwiegend im Bereich der Neuen Musik, schlägt aber auch Brücken zu historischen Stilen sowie zu Literatur, Bildender Kunst, Film und Architektur.

NICOLETA PARASCHIVESCU wurde in Sibiu (Rumänien) geboren und studierte an der Musikhochschule Gheorghe Dima in Cluj-Napoca (Orgel bei Ursula Philippi), an der Schola Cantorum Basiliensis (Orgel bei Jean-Claude Zehnder sowie Orgel und Cembalo bei Andrea Marcon) und an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart (Konzertfach Orgel bei Jon Laukvik). Sie konzertiert europaweit, ist regelmäßig Gast auf renommierten Festivals und arbeitet mit diversen Ensembles und Orchestern. Von ihr liegen mehrere Rundfunkproduktionen mit dem SRDRS2 (Schweiz) und Radio RTBF (Belgien) vor; ihre CD-Einspielungen sind bei den Labeln audite, Guild und Gallo erschienen. Paraschivescu ist Organistin an der Kern-Orgel der Theodorskirche in Basel. Derzeit absolviert sie am Orpheus Institut in Gent (Belgien) ein Doktoratstudium in »Performing and Creative Arts«, in dessen Rahmen sie über Partimenti forscht.

IAN QUINN ist Associate Professor of Music and Cognitive Science an der Yale University. 2004 wurde er an der Eastman School of Music (University of Rochester) promoviert. Aufsätze zu Fragen der ›melodic contour‹, zur mathematischen Bestimmung harmonischer Verwandtschaft und zur Minimal Music erschienen in Science, Music Theory Spectrum, Music Perception und Contemporary Music Review. Seine wissenschaftliche Auszeichnungen umfassen den SMT Emerging Scholar Award (für »Listening to Similarity Relations«, Perspectives of New Music) und den Yale’s Heyman Prize (für »General Equal-Tempered Harmony«, Perspectives of New Music). Quinn ist Herausgeber des Journal of Music Theory, Schatzmeister der Society for Mathematics and Computation in Music und Mitherausgeber des Journal of Mathematics and Music.

MARKUS ROTH studierte Germanistik und Musikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie Gitarre und Musiktheorie an der Hochschule für Musik Karlsruhe. 1998–2006 Lehrauftrag für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Trossingen. Seit 1998 Lehrstuhlvertretung an der Karlsruher Hochschule; seit 2003 Lehrauftrag für Musiktheorie ebendort. 2006 Abschluss des Promotionsprojekts Der Gesang als Asyl. Analytische Studien zu Hanns Eislers »Hollywood-Liederbuch« mit  ›summa cum laude‹. Seit 2006 Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fach Musiktheorie an der Folkwang Hochschule; seit 2009 Professor für Musiktheorie ebendort.

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