Zeitschrift
der Gesellschaft für Musiktheorie

7/1 (2010) – ISSN 1862-6742

Autorinnen und Autoren

KONSTANZE FRANKE studierte Schulmusik, Musiktheorie und Germanistik in Freiburg. Von 2004–2009 Lehraufträge für Musiktheorie und Gehörbildung an den Musikhochschulen in Freiburg und Karlsruhe. Derzeit Arbeit an einer Dissertation bei Prof. Dr. Clemens Kühn in Dresden.

CLEMENS KÜHN studierte Schulmusik, Germanistik, Musiktheorie und Komposition (Diether de la Motte) in Hamburg sowie Musikwissenschaft in Berlin (Carl Dahlhaus, 1977 Promotion). 1978 wurde er Professor für Musiktheorie an der Hochschule der Kün­ste in Berlin, 1988 wechselte er an die Hochschule für Musik in München, seit 1997 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Musiktheorie an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« in Dresden. Von 1978 bis 1996 war Kühn Mitherausgeber und Schriftleiter der Zeitschrift »Musica«. Er schrieb die Bücher Musiklehre, Gehörbildung im Selbststudium, Formenlehre der Musik, Analyse lernen und Kompositionsgeschichte in kommentierten Beispielen.

STEPHAN LEWANDOWSKI studierte Musiktheorie und Komposition an der Hochschule für Musik »C. M. v. Weber« Dresden. Derzeit unterrichtet er an den Musikhochschulen in Dresden und Weimar und promoviert bei Prof. Dr. Clemens Kühn. Veröffentlichungen: Schönbergs Klavierzyklen op. 23 und 25. »Komponieren mit Tönen« und Zwölftonmethode, Saarbrücken 2009: Verlag Dr. Müller; »Zusammenhang durch Abstraktion. Die pitch class set theory nach Allen Forte«, in: Clemens Kühn u. John Leigh (Hg.): Systeme der Musiktheorie, Dresden 2009: Sandstein Verlag, 93–99.

JOHANNES MENKE, geb. 1972 in Nürnberg, Professor für Historische Satzlehre an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel. Studium von Schulmusik, Oboe, Musiktheorie, Komposition und Germanistik in Freiburg im Breisgau, 2004 Promotion (Dr. phil.) an der TU Berlin. Lehrte 1999–2009 Musiktheorie an der Musikhochschule Freiburg, seit 2007 an der Schola Cantorum Basiliensis. Zahlreiche Publikationen im Bereich der Musiktheorie, außerdem Tätigkeit als Komponist. 2008–2012 Präsident der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH). Herausgeber der Buchreihe sinefonia (Wolke Verlag), seit 2013 Redakteur der Zeitschrift Musik & Ästhetik.

TOBIAS ROKAHR studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover Schulmusik, Germanistik, Musiktheorie und Gehörbildung sowie an der Hochschule für Musik Detmold Dirigieren bei Prof. K.-H. Bloemeke. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, besuchte Meisterkurse für Dirigenten, u.a. bei Sir Colin Davis, und war von 2003 bis 2009 Juniorprofessor für Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Mainz. Seit dem Sommersemester 2009 ist er Professor für Gehörbildung und Tonsatz an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig.

ANNO SCHREIER studierte Komposition in Düsseldorf und München sowie am Royal College of Music in London, außerdem Musiktheorie bei Prof. Michael Moriz an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Anno Schreiers Kompostionen wurden u.a vom RSO Saarbrücken, vom Orchestre National de Belgique, beim Festival »young.euro.classic« in Berlin, am Staatstheater Mainz und am Opernhaus Zürich aufgeführt. Seit 2008 unterrichtet Anno Schreier Musiktheorie an der Hochschule für Musik Karlsruhe. 2010 ist er Stipendiat der Deutschen Akademie Rom in der Villa Massimo.