KARL TRAUGOTT GOLDBACH, Studium der Komposition und elektroakustische Komposition sowie Promotion in Musikwissenschaft (Der tragische Schluss im deutschsprachigen Musiktheater des späten 18. Jahrhunderts) an der Hochschule für Musik Weimar. Studium der Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter der Internationalen Louis Spohr Gesellschaft.
ULRICH KAISER studierte an der Hochschule der Künste Berlin Chorleitung, Gesang/Musiktheater, Musiktheorie sowie Gehörbildung. Seit 1987 unterrichtete er an verschiedenen Institutionen (Musikschule Berlin-Wilmersdorf, Evangelische Kirchenmusikschule Berlin-Spandau, Hochschule der Künste Berlin) und arbeitete als freiberuflicher Chorleiter und Sänger. 1997 folgte Ulrich Kaiser einem Ruf als Professor für Musiktheorie an die Hochschule für Musik und Theater München. 2006 wurde er mit einer Arbeit über Wolfgang Amadeus Mozart im Fach Musikwissenschaft promoviert. Seit 2005 leitet er den Arbeitskreis ›Musiktheorie und Neue Medien‹ der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) und ist seit 2008 auch in deren Vorstand. Bekannt wurde Ulrich Kaiser durch seine Buchpublikationen und Unterrichtshefte.
SİNEM DERYA KILIÇ studiert Philosophie, Musikwissenschaft und Lateinische Philologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Das Hauptaugenmerk ihrer anstehenden Abschlussarbeit gilt dem Neuplatonismus und dem Musiktheoretiker Robert Fludd.
HUBERT MOSSBURGER studierte Kirchenmusik, Musikerziehung, Musiktheorie und Musikwissenschaft in Regensburg. Seit 1993 Musiktheorie- und Gehörbildungslehrer am Musikzweig der Latina August Hermann Francke in Halle (Saale); 1996–1999 Lehrbeauftragter für Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Detmold, an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle und an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; 2000 Promotion in Musikwissenschaft; seit April 2001 Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover; von 2002-2004 im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Musiktheorie und 2003-2005 Herausgeber der Zeitschrift der GMTH. Seit 2003 Professor für Musiktheorie an der Hochschule für Künste Bremen. Zahlreiche Publikationen zur Musik und Musiktheorie des 15. bis 20. Jahrhunderts.
MARKUS NEUWIRTH studied musicology, psychology, and philosophy at the University of Würzburg (2001–2006) where he obtained his Master’s degree (Magister Artium) with a thesis on classical sonata form. During his study, he held a Hanns-Seidel scholarship. Since January 2007, he serves as a research assistant at the Department of Musicology, University of Leuven. Until October 2008, he worked on the research project “Towards a dynamic theory of classical and early romantic main theme types.” Currently, he is working on a dissertation on recomposed recapitulations in 18th-century sonata-form movements, a project that is supported by the Research Foundation Flanders (FWO). In January 2011, he was co-organizer (with Pieter Bergé) of the symposium “What is a cadence? Theoretical and analytical perspectives on cadences in the classical repertoire” (on invitation), held at the Academia Belgica in Rome. Neuwirth’s main research interests include Formenlehre, Joseph Haydn, hypermetric theories, and music cognition. He has published a number of articles on various aspects of 18th-century sonata form, on hypermeter in Beethoven and its implications for musical performance, on the music of Helmut Lachenmann, as well as on the relation between music analysis and cognition.
MICHAEL POLTH, seit 2002 Professor für Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, studierte Musikwissenschaft, Philosophie und klassische Philologie in Bonn und Berlin (TU) sowie Musiktheorie in Berlin (UdK vormals HdK). Promotion 1997 (Sinfonieexpositionen des 18. Jahrhunderts, Kassel 2000). Veröffentlichungen vor allem zu Fragen der Musiktheorie: Zur kompositorischen Relevanz der Zwölftontechnik (Berlin 1999), »Nicht System – nicht Resultat. Zur Bestimmung von harmonischer Tonalität«, in: Musik & Ästhetik 18 (2001), »Dodekaphonie und Serialismus«, in: Handbuch der Systematischen Musikwissenschaft Bd. 2 (Laaber 2005). 2000–2004 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH). Seit 2008 Mitherausgeber der ZGMTH.
ROBERT RABENALT, Studium Musikwissenschaft und Musiktheorie in Berlin, seit 2004 Lehraufträge an den Musikhochschulen in Berlin und Dresden sowie an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg. Vorträge zu Themen der Musiktheorie und Filmmusik in Rostock, Dresden und Graz. Seit 2008 Doktorand an der HFF Potsdam mit einem Promotionsthema zu künstlerischen Wirkungsmöglichkeiten der Filmmusik und Zusammenhängen zwischen Filmmusik, filmischer Narration und Emotion. Seit 2003 Kompositionen für Kurz- und Dokumentarfilme.
STEFAN ROHRINGER studierte Schulmusik, Klavier, Tonsatz, Hörerziehung, Musikwissenschaft und Geschichte in Köln. Er ist Professor für Musiktheorie an die Hochschule für Musik und Theater München und hat verschiedene Veröffentlichungen zu musikpädagogischen und musiktheoretischen Fragestellungen vorgelegt. 2004–2008 Präsident der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH). Seit 2006 Mitherausgeber der ZGMTH.
ALEXANDER STANKOVSKI studierte Komposition in Wien und Frankfurt. Neben seiner kompositorischen Tätigkeit unterrichtet er seit 1998 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (derzeit die Fächer Kontrapunkt, Harmonielehre, Formenlehre und Werkanalyse).
VERENA WEIDNER studierte Schulmusik und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater München sowie Philosophie an der FernUniversität Hagen und der Hochschule für Philosophie München. Derzeit arbeitet sie im Rahmen eines Promotionsstudiums an der Universität Hamburg an einer Dissertation zum Thema ›Musikpädagogik und Musiktheorie‹.
ANDREAS ZEISSIG, geboren in Hamburg, lebt in Berlin. Studium der Theater- und Musiktheaterregie in München, Musikwissenschaft und Germanistik in Berlin (TU), arbeitet als freier Dramaturg für Theater und Musiktheater zuletzt in Hamburg, Dresden, Bremen und Karlsruhe.