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ZEITSCHRIFT
DER GESELLSCHAFT FÜR MUSIKTHEORIE

5/2–3 (2008) – ISSN 1862-6742

Autoren

REINHARD BAHR, geboren 1951, studierte zunächst Schulmusik, dann Musiktheorie und Komposition bei Christoph Hohlfeld in Hamburg und Friedrich Cerha in Wien. 1985 erhielt er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Lübeck und wurde 1992 Professor für Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Von 1996 bis 2004 war er Dekan im Fachbereich Komposition/Theorie, Musikwissenschaft und Dirigieren. Mitarbeit an Christioph Hohlfelds 1994 erschienener Kontrapunktlehre Schule musikalischen Denkens. Der Cantus-firmus-Satz bei Palestrina. Veröffentlichungen zur Musiktheorie des 18. und 19. Jahrhunderts, zur Ornamentik und zur populären Musik.

HEINRICH DEPPERT, geb. 1935, studierte in Kiel, Stuttgart und Tübingen (Promotion 1970). Er war Professur für Musiktheorie an der Musikhochschule Stuttgart (pensioniert seit 1999), Autor am Süddeutschen Rundfunk (bis 1983), Stadtkapellmeister in Marbach (bis 2002). Zu seinen Veröffentlichungen zählen Bücher über Bach und Webern, darunter Kadenz und Clausel in der Musik von J.S. Bach. Studien zu Harmonie und Tonart (Tutzing: Hans Schneider 2003).

MARTIN EYBL ist Professor für Musikgeschichte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Schwerpunkte seiner Forschungen liegen in den Bereichen Ästhetik und Musiktheorie des frühen 20. Jahrhunderts, österreichische Musik des 18. Jahrhunderts sowie Editionen Alter Musik. Zu seinen Publikationen zählen Ideologie und Methode. Zum ideengeschichtlichen Kontext von Schenkers Musiktheorie (1995), Die Befreiung des Augenblicks. Schönbergs Skandalkonzerte von 1907 und 1908. Eine Dokumentation (2004), Schenker-Traditionen. Eine Wiener Schule der Musiktheorie und ihre internationale Verbreitung (2006), Werkausgaben von Pieter Maessins (1995) und Johann Joseph Fux (2000) sowie Aufsätze zur Wiener Musikgeschichte 1740 bis 1800.

FOLKER FROEBE, geboren 1970, studierte in Hamburg Musiktheorie, Kirchenmusik, Musikwissenschaft und Theologie. Seit 2000 Lehraufträge für Musiktheorie, derzeit an den Musikhochschulen in Mannheim und Hannover. Veröffentlichungen und Vorträge zur Analyse und zur Geschichte der Musiktheorie. Seit 2007 Mitherausgeber der ZGMTH.

CHRISTOPH HUST studierte Schulmusik, Musiktheorie und Musikwissenschaft; Promotion über August Bungert, Habilitation zur Sinfonie in Norddeutschland um 1800. Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Musiktheorie, Athanasius Kircher, Methoden der Musikalischen Analyse, insbesondere Schenkerian Analysis, die Verbindung von Analyse und Aufführung sowie Filmmusik. Er lehrt am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Mainz.

ARIANE JESSULAT studierte an der Universität der Künste Berlin zunächst Schulmusik, dann Musiktheorie. Von 1996–2004 arbeitete sie dort als Lehrbeauftragte für Musiktheorie. 1999 promovierte sie bei Elmar Budde zum Thema »Die Frage als musikalischer Topos«. Von 2000–2004 war sie am musikwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin angestellt. Seit Oktober 2004 ist sie Professorin für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg.

MARKUS NEUWIRTH studierte 2001–2006 Musikwissenschaft, Philosophie und Psychologie an der Universität Würzburg. Seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der belgischen Universität Leuven. Sein Dissertationsprojekt (»Recomposed Recapitulatory Main Themes in Classical Sonata Form Movements: A Typological, Explanatory, and Analytical Approch«) wird gefördert durch den »Fonds für Wissenschaftliche Forschung – Flandern« (FWO). Forschungsschwerpunkt sind theoretische und historische Aspekte der Sonatensatzform des 18. Jahrhunderts. Bisherige Publikationen thematisieren vor allem Möglichkeiten der Interaktion zwischen Musiktheorie und Kognitionswissenschaften.

MICHAEL POLTH, seit 2002 Professor für Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, studierte Musikwissenschaft, Philosophie und klassische Philologie in Bonn und Berlin (TU) sowie Musiktheorie in Berlin (UdK vormals HdK). Promotion 1997 (Sinfonieexpositionen des 18. Jahrhunderts, Kassel 2000). Veröffentlichungen vor allem zu Fragen der Musiktheorie: Zur kompositorischen Relevanz der Zwölftontechnik (Berlin 1999), »Nicht System – nicht Resultat. Zur Bestimmung von harmonischer Tonalität«, in: Musik & Ästhetik 18 (2001), »Dodekaphonie und Serialismus«, in: Handbuch der Systematischen Musikwissenschaft Bd. 2 (Laaber 2005). 2000–2004 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH). Seit 2008 Mitherausgeber der ZGMTH.

JAN-PHILIPP SPRICK studierte Musiktheorie, Viola, Musikwissenschaft und Geschichte in Hamburg und Harvard und promoviert derzeit bei Hermann Danuser an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Promotionsstipendiat des Evangelischen Studienwerks Villigst und war im Wintersemester 2005/06 Visiting Fellow am Music Department der Harvard University. Jan Philipp Sprick ist seit 2006 Dozent für Musiktheorie an der HMT Rostock und unterrichtet als Lehrbeauftragter Gehörbildung/Höranalyse an der HU Berlin und Musiktheorie der UDK Berlin.

VIERLING, JOHANN GOTTFRIED (geb. 25. Januar 1750 in Metzels, gest. 22. November 1813 in Schmalkalden) wirkte als Kantor in Schmalkalden. Veröffentlichungen: Choralbuch für Organisten (1790), Versuch einer Anleitung zum Präludieren (1794), Allgemein faßlicher Unterricht im Generalbaß (1805).

Gesellschaft für Musiktheorie