SMT-Annual Meeting 2011 in Minneapolis

Jan Philipp Sprick

Obwohl es sich beim Thirty-Fourth Annual Meeting der Society for Music Theory (SMT) vom 27. bis 30. Oktober 2011 in Minneapolis (Minnesota) um ein Einzeltreffen der SMT handelte[1], war auch hier das Bemühen spürbar, über die eigenen Fachgrenzen hinauszudenken. Deutlich wurde dies insbesondere in denjenigen Sessions, die von den verschiedenen Interest Groups und Committees der SMT organisiert worden waren, auch wenn nicht jede dieses Bemühen so explizit zum Thema machte wie die Session »Reaching beyond the Field«.[2] wo wissenschaftspolitische Fragen, darunter, »how to communicate music theory to those outside the field«, im Zentrum standen.[3] Auch Themen anderer Sessions wiesen in diese interdisziplinäre Richtung. So ging es beispielsweise um »Computational Approaches to Music Theory and Analysis«[4] oder um »The Current State of Feminist Scholarship in Music Theory«.[5]

Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die sehr aktive und von vielen jungen Fachvertretern getragene Philosophy Interest Group mit ihrer Session »Voice: Medium of Mediation«. Hier ging es primär um kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Stimme, wie in den Vorträgen »Rethinking the Intimacy of Voice and Ear: Intimacy, Affect, and Pleasure in the Discourse of Hysteria« von Clara Latham (New York University) oder auch »Rousseau, Stiegler, and the Technical Mediation of Voice« von Jonathan de Souza (University of Chicago) deutlich wurde. Die Philosophy Interest Group veranstaltete darüber hinaus noch ein Arbeitstreffen, bei dem im Anschluss an zwei kurze einleitende Statements sehr angeregt über das neue Buch Reason and Resonance. A History of Modern Aurality des in Texas lehrenden Musikethnologen Veit Erlmann[6] diskutiert wurde.

Die Auseinandersetzung mit allen Facetten von Popmusik hat bereits seit langer Zeit einen festen Platz in der US-amerikanischen Musiktheorie. In Minneapolis war eine Session von besonderem Interesse, die gemeinsam vom Committee on Diversity und der Popular Music Interest Group organisiert worden war. Unter dem Titel »›Your Old-Fashioned Music, Your Old Ideas‹: Prince, Minneapolis, and the Sounds of Diversity«[7] wurde dabei explizit Bezug auf den Konferenzort genommen. In den sehr unterschiedlichen Beiträgen zeigte sich allerdings deutlich, dass nach wie vor – selbst auf einer ausdrücklich musiktheoretischen Konferenz – der Schwerpunkt der Auseinandersetzung auf soziologischen und kulturwissenschaftlichen Fragen liegt, während das hinsichtlich jedweder Musik notwendige Nachdenken über die Analysemethodologie und auch die musikalische Analyse selbst demgegenüber in den Hintergrund getreten sind. Eine Ausnahme bildete allein der Vortrag von Matthew Valnes (University of Pennsylvania) »Prince, Improvisation, and the Concept of ›Genre Works«, der sich unter Einbeziehung von Live-Performances der ›klassischen‹ Frage des Werkbegriffs widmete.

Die Pedagogy Interest Group verantwortete eine Session zum Thema »Beyond the Blackboard: Technology in the Music Theory Classroom«. Ausgangspunkt war die Herausforderung, die von einer »digital generation« unter den Studierenden ausgeht. Die Vielzahl der Themen reichte von der Verwendung von Smartboards über Facebook und Apple Apps bis hin zu Wikipedia. Eine zweite Session widmete sich dann eher inhaltlichen Fragen, insbesondere der in pädagogischen Kontexten gern gestellten nach einem ›musiktheoretischen Kanon‹: »The Great Theory Debate: Be it Resolved… Common-Practice Period Repertoire no Longer Speaks so our Students: It’s Time to Fire a Cannon at the Canon.« Im Stil einer public debate wurde die Frage diskutiert, inwiefern »music written between 1650 and 1900 [does] really engage twenty-first-century students«. Trotz der in diesen Sessions diskutierten Aspekte scheint es, als entferne sich infolge des primären Interesses an wissenschaftlichen Fragestellungen der fachliche Diskurs der nordamerikanischen Musiktheorie zunehmend von der Unterrichtsrealität des Faches.

Nach dieser Darstellung der übergeordneten thematischen Sessions sollen nun noch einige Einzelvorträge kurz vorgestellt werden, deren Auswahl freilich eher zufällig meine eigenen Interessen abbildet. Gleichwohl stehen die im Folgenden erwähnten Beiträge durchaus exemplarisch für aktuelle Entwicklungen innerhalb der nordamerikanischen Musiktheorie.

Einer der wichtigsten derzeitigen Diskurse ist derjenige zur musikalischen Form. Dieser Forschungsbereich hat insbesondere durch die Publikation von James Hepokoskis und Warren Darcys Elements of Sonata Theory im Jahr 2006 – in vielerlei Hinsicht als ein ›Gegenentwurf‹ zu William E. Caplins Classical Form (1998) zu lesen –, neuen Schwung bekommen.[8] Vor diesem Hintergrund wurde Caplins Vortrag »The ›Continuous Exposition‹ and the Concept of Subordinate Theme« in Minneapolis mit großer Spannung erwartet. Dem von Hepokoski/Darcy behaupteten fundamentalen Gegensatz von ›two-part-expositions‹ und ›continuous expositions‹ stellte Caplin seinen formfunktionalen Ansatz gegenüber, demzufolge Expositionen auch dann ein ›subordinate theme‹ aufweisen, wenn der Übergang von ›transition‹ zu ›subordinate theme‹ nicht mit einer Zäsur einhergeht. Entsprechend wendete sich Caplin insbesondere gegen die für die ›sonata theory‹ von Hepokoski/Darcy zentrale Kategorie der ›medial caesura‹. Allerdings konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es bei diesen Diskussionen, so interessant sie im Einzelnen auch waren, nicht nur um ›die Sache‹ ging, sondern immer auch darum, die Überlegenheit der je eigenen Theorie zu erweisen. Dies führte gelegentlich zu überpointierten Interpretationen, die die nötige Flexibilität bei der Analyse ambivalenter Strukturen vermissen ließen.[9]

Die beherrschende Stellung der Entwürfe von Caplin und Hepokoski/Darcy bewiesen insbesondere Vorträge jüngerer Musiktheoretiker. Nathan Martin (Harvard University) und Steven Vande Moortele (University of Toronto) kombinierten in ihrem gemeinsamen Vortrag »Formal Functions and Retrospective Reinterpretation in the First Movement of Schubert’s String Quintet D. 956« Caplins ›theory of formal functions‹ mit Janet Schmalfeldts auf Adorno und Dahlhaus zurückgehenden Ansatz, Form als »process of becoming« zu beschreiben – um aus dem Titel von Schmalfeldts kürzlich erschienenen Buches zu zitieren.[10] Dieser Tendenz, unterschiedliche Ansätze miteinander zu kombinieren, folgte in überzeugender Weise auch Julian Horton (University College Dublin) in seinem Vortrag »Thematic Syntax and First-movement Form in the Post-classical Piano Concerto«. Bei seiner Auseinandersetzung mit rund 60 Klavierkonzerten der nachklassischen Zeit (bis hin zu Schumanns op. 54) bezog er sich hinsichtlich der thematischen Syntax auf die ›formal functions‹ Caplins, hinsichtlich größerer Zusammenhänge aber auf Konzept des ›essential sonata trajectory‹ nach Hepokoski/Darcy. Damit lieferte er ein erhellendes Beispiel für das weitgehend eklektische Vorgehen im gegenwärtigen englischsprachigen Formdiskurs.

Ein weiterer, zunehmend wichtiger werdender Bereich der US-amerikanischen Musiktheorie ist das Verhältnis von music theory und cognition, der in Minneapolis in einer von Robert Gjerdingen (Northwestern University) geleiteten Sektion unter dem sehr allgemeinen Titel »Empirical Studies« präsent war. Die vier Vorträge der Sektion widmeten sich dem Themenkomplex dabei aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Während Benjamin Anderson (Northwestern University) in seinem Vortrag »Representations in Real-Time Music Listening: How Schemata Inform Musical Understanding« Gjerdingens ›schema theory‹ mit David Lewins »model for ›a musical perception‹«[11] am Beispiel eines Songs von Elton John miteinander kombinierte, ging Elizabeth Hellmuth Margulis (University of Arkansas und University of Cambridge) in ihrem Vortrag »Empirical Approaches to Repetition in Music« ihrer Fragestellung nicht in erster Linie musikanalytisch sondern genuin musikpsychologisch nach. Auf der Basis eines experimentellen Forschungsdesigns untersuchte sie, wie Musikhörerinnen und -hörer in Neuer Musik auf die Wiederholung nicht nur kürzerer melodischer Abschnitte, sondern auch auf Umstellungen größerer Teile reagierten. Dabei arbeitete Margulis beispielsweise mit komplexen Stücken von Elliott Carter, die jedoch so zusammengeschnitten waren, dass Teile des Stücks – für ein erstes Hören unmerklich – wiederholt wurden. Die Tests zeigten, dass die Schnittfassungen mit den Wiederholungen von den nur teilweise musikalisch gebildeten Probanden deutlich positiver wahrgenommen wurden als die Originalversionen. Uri B. Rom (The Buchmann-Mehta School of Music, Tel Aviv University) und Saharon Rosset (Tel-Aviv University) schließlich verfolgten auf Basis einer beeindruckend umfangreichen Materialsammlung in ihrem Vortrag »Key-Related Idioms in Mozart's Music: A Peek into his Creative Process?« die These, es bestünde ein Zusammenhang zwischen Mozarts Wahl der Tonart und bestimmten strukturellen Aspekten der jeweiligen Kompositionen.[12]

Als exemplarisches Beispiel einer höchst produktiven intradisziplinären Kooperation präsentierten der Musiktheoretiker John Roeder und der Musikethnologe Michael Tenzer (beide University of British Columbia) die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Analyse eines Gamelan-Stückes. Der methodische ›Clou‹ war, dass sie in ihrem Vortrag »Processes of Pitch- and Pulse-Salience in a Balinese Gamelan Work: A Study in World-Music Analysis« die Art und Weise ihrer Zusammenarbeit Schritt für Schritt offenlegten. Nachdem beide zunächst unabhängig voneinander – und vor ihrem je eigenen fachlichen Hintergrund – eine Analyse des Stückes erarbeitet hatten, demonstrierte ihr Vortrag auf erfrischend undogmatische Weise, wie sie ihre Erkenntnisse abglichen, diskutierten und so zu einem gemeinsamen Ergebnis gelangten. Dies war gerade vor dem Hintergrund bemerkenswert, dass, obgleich die musikalische Analyse seit Gründung der Zeitschrift Analytical Approaches to World Music zunehmend an Bedeutung gewinnt, sie in der Ethnomusicology nach wie vor kontrovers diskutiert wird.

Insgesamt zeigte diese überaus anregende Sektion, dass das Fehlen einer systematischen Musikwissenschaft als eigenständige Disziplin in den USA offenbar dazu führt, dass Fragestellungen, die in der deutschsprachigen Musiktheorie und Musikwissenschaft eindeutig bestimmten Disziplinen zugeordnet sind, in den USA wie selbstverständlich in einer Sektion nebeneinanderstehen.

Christoph Hust (Hochschule für Musik und Theater Leipzig) war der einzige Vortragende einer deutschsprachigen Institution. In seinem Vortrag »Liszt’s Music, Leipzig’s Theory« untersuchte er Listzs Musik vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Theorie und Ästhetik und lieferte damit ein gutes Beispiel für eine fruchtbare Kombination von ›Geschichte der Musiktheorie‹ und musikalischer Analyse. Zumal Hust nicht nur unterschiedliche Analysemethoden historisch kontextualisierte, sondern auch auf neuere Entwicklungen wie die neo-Riemannian theory oder Albert Simons ›Theorie der Tonfelder‹ einging, weitete er eine zunächst primär historische Perspektive bis in die Gegenwart. Ansonsten spielten Aspekte der harmonischen Analyse, die in den letzten Jahren im Rahmen der transformational- und der neo-Riemannian theory den Diskurs der US-amerikanischen Musiktheorie maßgeblich bestimmt hatten, ebenso wie die Schenkerian analysis auf dem Kongress in Minneapolis nur eine äußerst geringe Rolle.

Angesichts dieser Entwicklung ist eine Tendenz interessant, die in Dmitri Tymoczkos (Princeton University) Vortrag »Descending Stepwise Voice Leading as a Structural Motif in Schubert’s Quartett-Satz« beispielhaft zum Ausdruck kam: Bei der Beantwortung der Frage, inwiefern man bei Schubert von einer ›second practice‹ der Tonalität ausgehen könne, verzichtete Tymoczko auf die explizite Einbeziehung historischer Quellen und verwendete modellhafte Strukturen wie etwa die Oktavregel nur in einer strikt systematischen Weise. Damit repräsentiert Tymoczko einen Ansatz – wie auch in seinem kürzlich erschienenen Buch Geometry of Music[13] deutlich wird –, der musikalisches Modelldenken und mathematische Verfahren miteinander kombiniert.

Zum fachlichen Austausch auf den Jahrestreffen der SMT gesellt sich freilich auch die Selbstvergewisserung als Disziplin. Für die nordamerikanische Musiktheorie nimmt hierbei die Auszeichnung herausragender Publikationen eine wichtige Rolle ein.[14] Einer der renommiertesten Preise, den die SMT zu vergeben hat, der ›Wallace-Berry-Award‹ für das wichtigste Buch eines Jahres, ging in diesem Jahr an Danuta Mirka für Metric Manipulations in Haydn and Mozart. Chamber Music for Strings, 1787–1791. Den Outstanding Publication Award erhielt Joseph N. Straus für den Artikel »Voice Leading in Set-Class Space«[15] und den Emerging Scholar Award erhielt Benjamin Levy für seinen Text »Shades of the Studio: Electronic Influences on Ligeti’s Apparitions«.[16]

Die Plenumssitzung umfasste nicht nur als jährliche Mitgliederversammlung der SMT, sondern enthielt neben der inhaltlich etwas enttäuschenden Keynote »Discoursing Learnedly and Composing Beautifully: Thoughts on Zarlino, Theory, and Practice« von Cristle Collins Judd (Bowdoin College) auch ein »Tribute to Milton Babbitt«, das noch einmal die große Bedeutung des im Januar 2011 verstorbenen Komponisten und Theoretikers für die institutionelle Entwicklung der Musiktheorie in den USA eindrücklich vor Augen führte. Mit Severine Neff (University of North Carolina at Chapel Hill), Peter Westergaard (Princeton University) Andrew Mead (University of Michigan), Stephen Peles (University of Alabama) und Joseph N. Straus (Graduate Center, City University of New York) sprachen einige der derzeit wichtigsten Theoretiker der USA für Musik des 20. Jahrhunderts teils sehr persönlich über ihre Begegnungen mit dem spiritus rector ihres Faches.

Babbitt hätte mit Sicherheit seine Freude an dem Treffen in Minneapolis gehabt, das ein weiteres Mal in beeindruckender Vielfalt die derzeitigen Entwicklungen und das hohe Niveau der nordamerikanischen Musiktheorie unter Beweis stellte. Anders als noch bis vor wenigen Jahren, wo die institutionelle Abgrenzung der Musiktheorie eine mit Sicherheit unabdingbare Voraussetzung für ihre Etablierung als eigenständige universitäre Disziplin war, gehen die aktuellen Bestrebungen nunmehr dahin, die vermeintlichen Fachgrenzen zu überwinden. Die daraus resultierende neue Art interdisziplinärer Arbeit dürfte mittelfristig nicht nur die Music Theory selbst, sondern auch das Verhältnis zu den beiden Nachbardisziplinen Musicology und Ethnomusicology nachhaltig verändern.

Anmerkungen

1

Die Treffen der SMT finden im Wechsel als Einzeltreffen oder gemeinsam mit der American Musicological Society (AMS) statt, dieses Jahr (1.–4. November, New Orleans) zusätzlich noch mit der Society for Ethnomusicology (SEM).

2

Diese Session wurde vom Professional Development Committee organisiert.

3

Alle Zitate stammen, wenn nicht ausdrücklich eine andere Angabe erscheint, aus dem Program Book der Konferenz, das auf der SMT-Website nach wie vor zum Download bereit steht.

4

Diese Session wurde von der Mathematics of Music Interest Group organisiert.

5

Diese Session wurde vom Committee on the Status of Women organisiert.

6

Erlmann 2010.

7

Das Committee on Diversity vergibt in jedem Jahr Reisestipendien für Minorities und für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die nicht in den USA leben. Ich hatte für das SMT-Meeting in Minneapolis ein International Travel Grant und danke dem Committee on Diversity und der SMT an dieser Stelle noch einmal dafür, dass ich durch diese finanzielle Unterstützung an der Konferenz habe teilnehmen können.

8

Vgl. dazu insbesondere Bergé 2009.

9

Ein Beispiel hierfür boten Caplins Ausführungen zum 1. Satz aus Beethovens Klaviersonate op. 10,2. Er bestand hier auf einer Interpretation, die den Beginn des ›subordinate theme‹ in Takt 19 ansetzt, ohne auf die alternative Möglichkeit einzugehen, dessen Beginn erst in Takt 38 anzunehmen. Caplins Analyse richtete sich dabei insbesondere gegen Hepokoskis/Darcys Interpretation dieser Passage als ›trimodular block‹ (Hepokoski/Darcy 2006, 175).

10

Schmalfeldt 2011.

11

Lewin 1986, 335.

12

Vgl. auch Rom 2009.

13

Tymoczko 2011.

14

http://societymusictheory.org/archive/publications

15

Straus 2005.

16

Levy 2009.

Literatur

Bergé, Pieter (Hg.) (2009), Musical Form, Forms and Formenlehre, Leuven: Leuven University Press.

Caplin, William E. (1998), Classical Form. A Theory of Formal Functions for the Instrumental Music of Haydn, Mozart, and Beethoven, New York/Oxford: Oxford University Press.

Erlmann, Veit (2010), Reason and Resonance. A History of Modern Aurality, New York: Zone Books.

Gjerdingen, Robert O. (2007), Music in the Galant Style, New York/Oxford: Oxford University Press.

Hepokoski, James und Warren Darcy (2006), Elements of Sonata Theory. Norms, Types, and Deformations in the Late-Eighteenth-Century Sonata, New York / Oxford: Oxford University Press.

Levy, Benjamin (2009), »Shades of the Studio: Electronic Influences on Ligeti’s Apparitions«, Perspectives of New Music 47/2, 59–87.

Lewin, David (1986), »Music Theory, Phenomenology, and Modes of Perception«, Music Perception 3/4, 327–392.

Mirka, Danuta (2010), Metric Manipulations in Haydn and Mozart: Chamber Music for Strings, 1787–1791, New York / Oxford: Oxford University Press.

Rom, Uri B. (2009), »Ein ›Es-Dur-Gedanke‹? Zum Zusammenhang von Motivik und Tonart bei Mozart«, ZGMTH 6/1, 9–50. http://www.gmth.de/zeitschrift/artikel/426.aspx

Schmalfeldt, Janet (2011), In the Process of Becoming. Analytic and Philosophical Perspectives on Form in Early Nineteenth-Century Music, New York/Oxford: Oxford University Press.

Straus, Joseph N. (2005), »Voice Leading in Set-Class Space«, Journal of Music Theory 49/1, 45–108.

Tymoczko, Dmitri (2011), A Geometry of Music: Harmony and Counterpoint in the Extended Common Practice, New York/Oxford: Oxford University Press.