GMTH

Geschäftsordnung

vom 10.10.2008, geändert am 17. Oktober 2014

Präambel

(1) Es gelten grundsätzlich die in der Satzung niedergelegten Verfahren, auch wenn sie in dieser Geschäftsordnung keine zusätzliche Erwähnung finden.

Ausführungsbestimmungen zur Satzung

I. Zu § 2 der Satzung: Mitwirkung bei Kongressberichten

(1) Um sicher zu stellen, dass dem unter § 2 der Satzung niedergelegten Vereinszweck entsprochen wird, benennt der Vorstand im Einvernehmen mit der jeweiligen Kongressleitung Personen, die sich für die GMTH an Herausgabe und redaktioneller Betreuung des jeweiligen Kongressberichtes beteiligen. Der Vorstand beschließt über eine eventuelle finanzielle Unterstützung der Drucklegung von Seiten der GMTH.

II. Zu § 6: Höhe der Mitgliedsbeiträge

(1) Der jährliche Mitgliedsbeitrag für Mitglieder mit einem Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz beträgt 60,- EUR für ordentliche Mitglieder, 30,- EUR für Studenten und Arbeitslose (Bescheinigung erforderlich), 140,- EUR für Institutionen mit Sitz in den oben genannten Ländern und mindestens 120,-EUR für Fördermitglieder.

(2) Der Mitgliedsbeitrag für Mitglieder mit einem Wohnsitz und Institutionen mit einem Sitz außerhalb der oben genannten Länder ist derselbe, er kann aber auf einstimmigen Beschluss des Vorstandes hin ermäßigt werden.

III. Zu § 9: Wahlordnung für die Wahl des Vorstandes

A. Allgemeines

(1) Die Wahl des Vorstandes findet alle zwei Jahre auf der jährlichen Mitgliederversammlung der GMTH statt.

(2) Nach § 8 (2) der Satzung darf nur ein Mitglied der GMTH in den Vorstand gewählt werden. Bevollmächtigte von beigetretenen Institutionen sind von der Wahl ausgeschlossen, sofern sie nicht Mitglied der GMTH sind.

(3) Ein Kandidat muss bei der Wahl anwesend sein. Über Ausnahmen von dieser Regelung, beispielsweise im Falle von Krankheit, entscheidet der Vorstand.

(4) Der gewählte Vorstand übernimmt sechs Wochen nach dem Wahltag die Leitung der Gesellschaft, ohne dass es eines eigenen Verfahrens bedürfte.

B. Vorbereitung der Wahl

(1) Rechtzeitig vor der Wahl, spätestens aber mit Einladung zur Mitgliederversammlung, weist der Einladende (Versammlungsleiter) in einem Rundschreiben die Mitglieder auf anstehende Wahlen zum Vorstand hin. Er fordert die Mitglieder auf, bei Interesse ihm ihre Kandidatur bekannt zu machen.

(2) Die Absichtserklärung der Kandidaten hat schriftlich zu ergehen. In ihr erklärt der Kandidat für welche Funktion er sich zur Verfügung stellt (Vorsitzender / Präsident, 2. Vorsitzender / Vizepräsident, 1. Beisitzer / Schatzmeister, 2. bis ggf. 5. Beisitzer). Er kann in einem kurzen Exposé erläutern, welche besonderen Anliegen er in dieser Funktion zu verfolgen wünscht. Der Versammlungsleiter (Präsident) macht Kandidatur und Exposé den Mitgliedern spätestens eine Woche vor dem Wahltermin bekannt.

(3) Dieses Verfahren gilt auch für Mitglieder des amtierenden Vorstands. Davon unberührt bleibt, dass auf der Mitgliederversammlung, Anwesende sich oder andere als Kandidaten vorschlagen können.

(4) Allen Kandidaten ist vor Durchführung des entsprechenden Wahlvorgangs auf der Mitgliederversammlung die Möglichkeit zu geben, eine maximal 5 Minuten dauernde Erklärung zu ihrer Kandidatur abzugeben.

C. Ablauf der Wahl

(1) Vor den Wahlvorgängen fragt der Versammlungsleiter die Anwesenden entweder, ob sich jemand zur Verfügung stellt, oder spricht einen Anwesenden an, ob er sich zur Verfügung stellt. Der Angesprochene muss sich bereit erklären. Die Anwesenden haben Gelegenheit zum Einspruch. Der Wahlleiter darf sich selbst nicht zur Wahl stellen.

(2) Gewählt wird in folgender Reihenfolge:

  1. Wahlvorgang: 1. Vorsitzender (Präsident),

  2. Wahlvorgang: 2. Vorsitzender (Vizepräsident),

  3. Wahlvorgang: 1. Beisitzer (Schatzmeister),

  4. Wahlvorgang: 2. bis ggf. 5. Beisitzer

(3) Vor jedem Wahlvorgang nennt der Wahlleiter diejenigen Personen, die ihre Kandidatur im Vorfeld bereits angemeldet haben, und fordert die Anwesenden auf, (weitere) Vorschläge zu machen. Jeder Anwesende darf jeden anderen Anwesenden einschließlich sich selbst, aber nicht den Wahlleiter als Kandidaten vorschlagen. Jeder Vorgeschlagene muss sich auf Anfrage des Wahlleiters mit der Kandidatur einverstanden erklären. Kandidaten, die ihre Kandidatur bereits im Vorfeld der Wahl angemeldet haben, können von diesem Verfahren ausgenommen werden. Ihr Einverständnis gilt als gegeben. Der Wahlleiter schließt die Liste förmlich ab.

(4) Wahlen zum Vorstand finden grundsätzlich geheim statt. Bei mehreren Kandidaten pro Wahlvorgang erfolgt die Wahl namentlich, bei nur einem Kandidaten mit Ja/Nein/Enthaltung. Die eingesammelten Stimmzettel werden vom Wahlleiter auf ihre Gültigkeit hin überprüft und öffentlich verlesen. Der Versammlungsleiter nimmt die vorgelesenen Stimmzettel entgegen und bestätigt oder korrigiert den Wahlleiter. Der Protokollführer notiert das Wahlergebnis.

(5) Nach Auszählung der Stimmen gibt der Wahlleiter das Wahlergebnis bekannt. Er fragt den/die gewählten Kandidaten, ob er/sie die Wahl annimmt/annehmen. Bei nicht anwesenden Kandidaten hat das schriftliche Einverständnis innerhalb einer Woche nach erfolgter Wahl schriftlich an den Wahlleiter zu ergehen.

IV. Zu § 9: Ablauf der Vorstandssitzungen

(1) Vorstandssitzungen sind persönliche Zusammenkünfte der Vorstandsmitglieder und haben in der Regel folgende Gliederung:

  1. Eröffnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Genehmigung Tagesordnung
  3. Bestimmung des Protokollführers
  4. Ggf. Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern
  5. Ggf. Vergabe von Stipendien
  6. Die letzte Vorstandssitzung vor dem Jahreskongress hat der Vorbereitung der Sitzung des Gremiums der Hochschulvertreter und der Mitgliederversammlung zu dienen:
    1. insbesondere Diskussion des Geschäftsberichts
    2. Entscheidung gemäß § 9 Abs. 14 der Satzung über die Besetzung des Herausgebergremiums der „Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie“ (ZGMTH). Der Vorstand setzt sich über den der Mitgliederversammlung vorzulegenden Vorschlag mit den amtierenden Herausgebern ins Benehmen. Die Entscheidung über den/die Herausgeber erfolgt in der Mitte der Amtszeit des Vorstands.
  7. Verschiedenes

(2) Über die Vorstandsversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von Protokollführer und Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Das Protokoll hat allen Mitgliedern des Vorstands zeitnah zuzugehen. Einsprüche gegen das Protokoll können durch nachweislich bei der Vorstandssitzung Anwesende binnen 7 Tagen beim Versammlungsleiter geltend gemacht werden. Kann zwischen den Teilnehmern der Vorstandssitzung Einvernehmen über den Einspruch hergestellt werden, ist das Protokoll entsprechend zu ändern, kann kein Einvernehmen hergestellt werden, ist die abweichende Meinung dem Protokoll in schriftlicher Form als Zusatz hinzuzufügen.

V. Zu § 12 (2): Ablauf der Mitgliederversammlung

(1) In der fristgerechten Einladung zur Mitgliederversammlung sind Satzungsänderungen und Wahlen als Tagungsordnungspunkte ausdrücklich aufzuführen.

(2) Jedes an der Mitgliederversammlung teilnehmende Mitglied der GMTH hat sich vor Beginn der Sitzung in dazu ausgelegte Listen mit Name und Adressdaten einzutragen.

(3) Personen, die nicht Mitglied der GMTH sind, können an der Mitgliederversammlung nur teilnehmen, wenn sie gegenüber dem Versammlungsleiter zuvor schriftlich ihren sofortigen Eintritt in die Gesellschaft erklärt haben oder Bevollmächtigte beigetretener Institutionen oder von Schwestergesellschaften sind.

(4) Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von Protokollführer und Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Das Protokoll hat allen Mitgliedern im Anschluss an die Mitgliederversammlung zeitnah zuzugehen. Eine Genehmigung des Protokolls ist nicht erforderlich. Einsprüche gegen das Protokoll können durch nachweislich bei der Mitgliederversammlung Anwesende binnen 10 Tagen beim Versammlungsleiter geltend gemacht werden und sind als Zusatz zum Protokoll den Mitgliedern ebenfalls bekannt zu machen. Vom Protokoll abweichende Erklärungen können auf der kommenden Mitgliederversammlung zur Diskussion gestellt werden.

(5) Die Mitgliederversammlung hat in der Regel folgende Gliederung:

  1. Eröffnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Bestimmung des Protokollführers
  4. Vorlage des Geschäftsberichts durch den 1. Beisitzer (Schatzmeister)
  5. Entlastung des Vorstands
  6. Rechenschaftsbericht des Präsidenten
  7. Tätigkeitsberichte der restlichen Vorstandsmitglieder
  8. Bericht der Herausgeber der ZGMTH
  9. Ggf. Bestätigung der Herausgeber gemäß § 9 Abs. 14
  10. Bericht über die Sitzung der Hochschulvertreter
  11. Ggf. Vorlage der Liste der Hochschulvertreter
  12. Ggf. Anträge auf Änderung der Satzung
  13. Ggf. Wahlen zum Vorstand
  14. Verschiedenes

(6) Aussprachen im Vorfeld von Antragsstellungen sollten eine Gesamtzeit von 30 Minuten nicht überschreiten. Zu diesem Zwecke darf der Versammlungsleiter nach vorheriger Ankündigung die Rednerliste nach 20 Minuten schließen. Längere Aussprachen können durch einfache Mehrheit der Anwesenden gebilligt werden.

(7) Abstimmungen, die nicht die Wahlen zum Vorstand betreffen, ergehen in der Regel per Handzeichen. Wünschen drei oder mehr Anwesende eine geheime Abstimmung, hat diese geheim zu erfolgen.

(8) Wird die Bestätigung des vom Vorstand unterbreiteten Vorschlags über die Besetzung des Herausgebergremiums der ZGMTH gemäß § 8 Abs. 14 von der Mitgliederversammlung verweigert, muss die Bestätigung eines jeden vorgeschlagenen Herausgebers gesondert erbeten werden oder ein neuer Vorschlag ergehen.

VI. Zur Ausführung von Satzungsänderungen

Werden Umformulierungen der in der Mitgliederversammlung beschlossenen Satzungsänderungen von Seiten des zuständigen Amtsgerichts verlangt, so kann der Vorstand diese ohne erneute Einberufung der Mitgliederversammlung vornehmen.

VII. Inkrafttreten

Diese Geschäftsordnung tritt am 10. Oktober 2008, mit den Änderungen am 17. Oktober 2014 auf Beschluss des Vorstands der GMTH in Kraft.